-
Zunächst muss unter https://launchpad.net/ ein Account erstellt werden, sofern man noch keinen besitzt. Bisher können noch keine beliebigen Stückzahlen bestellt werden, sondern nur vorgefertigte Pakete:
-
1 Ubuntu CD (1 PC Edition)
-
1 Ubuntu CD (1 64-bit PC Edition)
-
1 Ubuntu CD (1 Mac Edition)
-
5 Ubuntu CDs (5 PC Edition)
-
10 Ubuntu CDs (10 PC Edition)
-
10 Ubuntu CDs (8 PC Edition, 1 64-bit PC Edition, 1 Mac Edition)
Das Versenden der CDs beginnt Anfang Juni, von da an kann es allerdings noch 6 Wochen dauern, bis man die CDs erhält.
Unter info@shipit.ubuntu.com kann man aber, mit Begründung, auch größere Stückzahlen der CDs bestellen.
Ob und wann es ein Doppelpack aus Kubuntu- und Ubuntu-Live-CD geben wird, ist nicht klar. Aber es gibt Ship-It jetzt auch für Kubuntu und Edubuntu unter folgenden Adressen:
Eine Überaschung wird es wohl noch geben: Canonical denkt über die Möglichkeit nach, DVDs über Ship-It kaufen zu können. Auf der DVD soll die Live-CD, die Install-CD und alle von Ubuntu und Kubuntu unterstützten Pakete drauf sein. Die Ship-It-Seite wird dann entsprechend aktualisiert.
Veröffentlicht von Eva |
19. Mai 2006 02:00 |
Kategorie:
Rund um Ubuntu |
| #
-
In der neuen Version wurde die Unterstützung von Metadaten verschiedener Audio-Formate stark verbessert und die Unterstützung für mobile MP3-Player erweitert; außerdem ist nun die lang erwartete lückenfreie Wiedergabe mit xine möglich.

Der Splashscreen von amaroK 1.4
Nach drei Beta-Versionen haben die amaroK-Entwickler nun die stabile Version 1.4 ihres Multimediaplayers für Linux- und Unix-Systeme
freigegeben; sie wurde auf den Namen
Fast Forward getauft, was für das schnelle Vorankommen der Entwickler steht.
amaroK 1.4 unterstützt nun das Bearbeiten der Metadaten aller gängigen Formate (OGG, MP3, MP4, AAC, FLAC, RealMedia, WMA), was bisher nur in eingeschränktem Maße möglich war. Der
Media Device Browser, mit dem man MP3-Player einbinden kann, wurde verbessert und unterstützt nun weitere Player wie den iRiver iFP und andere generische USB-Geräte.
Die mit amaroK 1.3 hinzugekommene Integration der Online-Bibliothek Wikipedia kann man nun konfigurieren, sodass man Einträge auch aus anderssprachigen Wikipedia-Versionen anzeigen kann und die Suche nach Liedtexten wurde in Skripte ausgelagert wodurch man nicht mehr an die Verfügbarkeit einer einzigen Website gebunden ist.
Neu ist auch, dass Podcast-Episoden nun in einer Datenbank gespeichert werden und dadurch weitere Informationen, z.B. welche Episoden noch verfügbar sind, angezeigt werden können. Außerdem ist nun das Rippen von CDs per Drag & Drop und
Gapless playback mit der Xine-Engine möglich.
Eine vollständige Liste der neuen Funktionen gibt es im
Amarok-Wiki und im
Changelog.
Pakete für amaroK 1.4 gibt es derzeit nur für Benutzer der aktuellen Entwicklungsversion von Ubuntu,
Dapper Drake, zum
Download, Benutzer von Ubuntu 5.10
Breezy Badger müssen sich noch gedulden.
Veröffentlicht von highwaychile |
18. Mai 2006 02:00 |
Kategorie:
Software |
| #
-
Auf der Konferenz "JavaOne" in San Franzisco hat Sun-Geschäftsführer Jonathan Schwartz angekündigt, dass die Server-Variante der Distribution Ubuntu zukünftig offiziell auf der von Sun entwickelten T1-Serverlinie unterstützt werden soll.
Die T1-Server von Sun laufen mit dem hauseigenen Prozessor UltraSPARC T1, Suns erstem Multicore-CPU mit Multithreading. Bisher kam auf diesen Servern ausschließlich Sun Solaris zum Einsatz. Die neue Partnerschaft mit Ubuntu Linux soll neue Käufer anlocken und einer Steigerung des Absatzes der eigenen Chiptechnologie dienen. Für Ubuntu bietet sich dadurch eine Möglichkeit, die kommende Server-Version ihrer Distribution besser zu platzieren und so den eigenen Marktanteil im Wettbewerb mit Suse Linux Enterprise Server oder Red Hat Enterprise Linux im Unternehmensumfeld zu erhöhen.
Quellen:
Meldung von Pro-Linux
Meldung von Heise
Veröffentlicht von pippovic |
18. Mai 2006 02:00 |
Kategorie:
Rund um Ubuntu |
| #
-
Da bin ich doch richtig gespannt, ob es diesmal ein mehr philosophischer oder praktischer Artikel wird. Bei mir weiß man das nie so genau. Ich auch nicht. Trotz der höchst spekulativen Überschrift, die das Schlimmste befürchten lässt, ist erst einmal Entspannung angesagt. Es geht um ein sehr praktisches, ganz einfaches Problem. Dachte ich.
Teil 1 – Das Ding mit dem Ding Dong
Mein Uraltscanner, treuer, dickleibiger Gefährte über die Zeit, ist sanft an Altersschwäche eingeschlafen. Kurz gesagt, er scannt nicht mehr. Irgendwas an der Mechanik. Wahrscheinlich die Bandscheiben. Aber der Reihe nach ...
Ich stecke mitten in einer Projektdokumentation. Das heißt, vor mir liegen ungefähr 80-100 Seiten Blatt, die gescannt, aufgearbeitet und zu einer Mappe zusammengestellt werden wollen. Wie immer bin ich spät dran. Also los. Das leichte Zögern meines alten Scanners seit ein paar Tagen habe ich geflissentlich überhört. So trifft es mich völlig unvorbereitet, obwohl es das nicht müsste. So geht es mir immer. Ein neuer Scanner muss her. Geht doch. Computer sind einfach super im Lösen von Problemen, die wir ohne Computer nicht hätten. Wozu gibt es das Netz der Netze. Doch in extremen Krisensituationen greift man gern auf Bewährtes zurück. Ich also zum Telefonhörer. Nun ist die Stadt, in der ich wohne, nicht gerade eine Weltmetropole. Da muss man schon mit dem zufrieden sein, was es gibt. Oder kilometerweit fahren. Nein. Das nicht. Keine Zeit. „Wir haben einen Lide 25.“ „Geht der auch unter Linux?“ Das Schweigen auf der Gegenseite war voller Fragezeichen. Also doch ins Netz. Zunächst Verwirrung. Der Verkäufer hatte das Wort englisch ausgesprochen und ich „light“ verstanden.
Unter light 25 gab´s keinen Scanner. Dann auf halbem Weg zurück ein bookmark gefunden. Tuxhardware. Da kann man doch nachsehen, welche Geräte mit Linux laufen. Gleich auf der Startseite: Lide25. Ach so schreibt man das. Also wenn der auf der Startseite steht, kann´s ja nicht verkehrt sein. Ich erspare mir den Text zu lesen und ins ubuntu users Forum guck ich auch nicht mehr. Wozu auch. Der Scanner ist preiswert, im Laden zu haben und steht auf der Startseite.
Ich bin happy. Und das genau 25 Minuten lang.
Solange brauchte es nämlich den Scanner auszupacken, nebst Kabel, einen freien USB Port zu suchen und anzuschließen. Dann tat sich nichts. Xsane meldet stur: Keine Geräte erreichbar. Aber im Gerätemanager steht er drin. Unbeirrbar. Das ist Xsane völlig egal. Ich mache mit mir einen Vertrag: Du investierst genau 1 Stunde, das Ding zum Laufen zu kriegen und keine Minute mehr. Also los:
Im UU Forum werde ich sofort fündig. Das ist die gute Nachricht. Andererseits zeigen die vielen Einträge, so einfach ist das anscheinend nicht. Das ist die schlechte. Aber ich habe ja eine Stunde. Ich lese gründlich. Die Informationen und Links sind hilfreich. Hilfreich sane verstehen zu lernen, die Konfigurationsdateien zu durchforsten und ich weiß jetzt, welche vendor- product- und chip- Nummer ich in Hexadezimal wo hinschreiben muss. Ich lese im Debian Anwenderhandbuch etwas über Scanner, mache mich über USB schlau und lerne wieder ein paar neue Konsolenbefehle. D.h. mein Wissen wächst (freu). Geholfen hat´s nichts. (jammer) Noch 40 Minuten. Ich erfahre, dass ich neue Sane Backends brauche. Damit beginnt ein ubuntu Abenteuer. Die /etc/apt/sources.list um zwei Einträge erweitert und dann mit sudo apt-get upgedatet. - Wie ich dieses Wort liebe „upgedatet“ - Wieder wachse ich um ein paar Zentimeter an Know-How und Stolz.
Mein Scanner wird immer noch nicht erkannt. Noch 30 Minuten. Dann musst du eben aus den Source-Dateien dein Backend selbst compilieren. Lese ich. Spätestens zu diesem Zeitpunkt gelangt das Notebook meiner Frau in mein Blickfeld. Wunderbar, dekadent, unverantwortlich mit Windows XP bestückt und ich weiß es genau: USB Kabel rein. Ding Dong. Meldung: Hardware erkannt und installiert, Sie können den Scanner jetzt nutzen. Soll ich? Die Versuchung ist riesig. Ich will meine Doku machen. Noch 25 Minuten. Auf halbem Weg aufgeben? Die Chance, Neues zu entdecken und wieder ein Stück kompetenter zu werden, verstreichen lassen? Nein! Keine Arbeit der Welt kann mich dazu zwingen. Also wage ich mich zum ersten mal hinaus aufs Linux Meer der berühmten 3 Schritte von denen ich schon so viel gelesen habe: ./configure, make, make install. Ich sitze mit gespitzten Ohren und langem Hals vor dem Monitor und lerne mit meiner Verzweiflung fertig zu werden, angesichts unzähliger unverständlicher Meldungen, die über das Terminal flitzen. Am Ende hat es tatsächlich geklappt.
Große Freude. Ich habe mein erstes Programm selbst compiliert. Meinem Scanner war das völlig egal. Noch 10 Minuten. Dann lese ich, es könnte an der Rechtevergabe liegen. Das sagt mir was. So Probleme hatte ich schon früher. Und Gott sei Dank gibt es dazu gleich einen Link. Die Lösung steht im uu Forum. userrechte: treiber:scanner:troubleshooting. Ich liebe ubuntu und ubuntuusers. Genau das ist es, warum ich hierher gewechselt bin! - Wenn ich Euch einen Rat geben darf: Folgt diesem Link nicht. Zumindest nicht in der Stimmung, in der ich mich inzwischen befand. Denn ich musste erfahren, dass es eine Seite mit einem solchen Namen noch nicht gibt, ich aber gerne eine anlegen könnte. Was die mich mal können, führe ich lieber nicht weiter aus.
Was brauche ich den Scanner zu finden, was gebe ich auf die Konsole und ihr albernes sane-find-scanner. Ich führe einfach Xsane als root aus. Ganz egal was mir scanimage oder sonstwer erzählt. Und siehe da: Es geht! Sanner gefunden, der Schlitten ruckt an, welch schöner Ton, das Lämpchen leuchtet, welch bezauberndes Licht. Es geht als root. Jetzt kann ich meine Doku machen. Denke ich. Aber oh Graus, die Scans sind gesperrt. Sie gehören root. Ich kann damit nicht weiterarbeiten. Ich habe vielleicht meinen Scanner allen Unkenrufen zum Trotz installiert gekriegt und mir wieder ein Stück mehr ubuntu zu eigen gemacht. Aber ich kann damit nicht vernünftig arbeiten. Und dazu ist die Kiste schließlich auch da. 15 Minuten über der Zeit.
Zeit für eine Pause. Ich bewundere meine Frau immer wieder, wie es ihr gelingt mit Liebe und Hartnäckigkeit mich zu einer Pause zu bewegen. Und mit Brezeln und alkoholfreiem Bier. Das Bier macht mich verwegen. Ich troubleshoote nicht mehr. Ich probier´s einfach als user. Der Scanner schnurrt, das Scan erscheint, das Dokument gehört mir, ich kann arbeiten. Ja - ich weiß, 2 Stunden später als geplant. Aber was sind schon 2 Stunden für ein solches Bündel an Erfahrung. Nur noch ganz selten blicke ich zum Notebook und stelle mir vor, wie ich einfach nach dem Ding Dong losgescannt hätte. Was ich jetzt, doch ein wenig müde geworden, noch vor mir habe.
Am nächsten Morgen, ausgeschlafen und frischen Muts, wage ich das schier Unvorstellbare: Ich starte Xsane direkt als User, ohne irgend was sonst, am jungfräulichen, frisch gebooteten Rechner sozusagen. Keine Geräte erreichbar. Sagt Xsane. Jetzt ist reine Detektivarbeit gefragt. Was hatte er gestern, was er heute nicht hat? Ich will es kurz machen: Man muss den USB Stecker einmal abziehen und wieder rein stecken. Das ist alles. Stand auch irgendwo im Forum, in einem Nebensatz und tauchte aus dem Nebel der Erinnerung wieder vor mir auf. So ist es bis heute geblieben. Nach dem Hochfahren einmal Stecker raus, einmal Stecker rein und alles ist bestens. Meine Doku ist längst fertig und meine Kollegen sagen, diesmal wäre sie besonders gut geworden.
Schnitt.
Beim nächsten mal geht’s weiter.
Danke an Thomas Schaaff für diesen Beitrag.
Veröffentlicht von littlepaul |
17. Mai 2006 02:00 |
Kategorie:
Ubuntu und ich |
| #
-
Nach diversen Medienberichten plant Sun anscheinend eine teilweise Offenlegung des Java-Quellcodes sowie Vereinbarungen mit den Linux-Distributoren Debian und Ubuntu über die Auslieferung eines Java SDK.
Es wird erwartet, dass die neue Linzenz, sowie die Vereinbarung mit Debian und Ubuntu in den kommenden Tagen auf der Konferenz "JavaOne" in San Francisco bekanntgegeben wird. Die neue Lizenz soll es Linux-Distributionen ermöglichen, Java "nahezu ohne Einschränkungen" mitzuliefern, was auch immer diese Formulierung genau bedeuten mag.
Viele Open-Source Aktivisten haben in der Vergangenheit immer wieder die Offenlegung des Quellcodes von Java gefordert um neue Gruppen von Software-Entwicklern für Java zu gewinnen. Dies war jedoch bisher immer wieder von den Verantwortlichen bei Sun abgelehnt worden. Es wird befürchtet, dass es bei einer Offenlegung des Quellcodes zu inkompatiblem Implementierungen von Java in den einzelnen Distributionen kommen könnte.
Quellen:
Sun plant weitere Open-Source-Aktivitäten
Sun verspricht die Offenlegung von Java
Veröffentlicht von pippovic |
17. Mai 2006 02:00 |
Kategorie:
Software |
| #
-
Am Sonntag den 14.05.2006 ist durch Daniel Holbach (dholbach), MOTU und Core Entwickler, die Gruppe Ubuntu-Berlin ins Leben gerufen worden. Danke an czessi für diese Nachricht.
Diese Gruppe hat sich folgende Ziele gesteckt:
-
Die Betreuung von Veranstaltungen in und um Berlin wie z.B.
-
Konferenzen
-
Messen
-
Install Party's (evtl. in Zusammenarbeit mit der BeLug)
-
sich zu geselligen Abenden einfinden
-
die Pflege der deutschen Übersetzung
-
Bieten von Hilfe und Unterstützung sowie
-
jede Menge gemeinsamen Spaß in Berlin
Die Gruppe ist offen, es kann also jeder Mitglied werden (aus Berlin oder der näheren Umgebung sollte man aber schon kommen ;) ).
Wenn ihr euch angesprochen fühlt, könnt ihr im Launchpad dieser Gruppe beitreten.
Launchpad Team und Wiki Seite
Ubuntu-Berlin
Dapper Release Party am 02.06.06 in Berlin
Für den 02.06.06 ist von der Gruppe Ubuntu-Berlin eine Dapper Release Party geplant. Der genaue Ort und der genaue Ablauf steht zwar noch nicht fest, wird aber in den nächsten Tagen gemeinsam besprochen. Wenn das Wetter mitspielt, wäre auch ein gemeinsames Grillen möglich.
Vorschläge Was man Wo machen könnte, kann man auf der entsprechenden Seite im Ubuntu Wiki eintragen.
Für die Planung ist es unerläßlich einen Überblick über die Anzahl der Teilnehmer zu haben. Eine Teilnahme kann hier bestätigt werden.
Kommt und feiert das erste LTS Release von Ubuntu, DapperDrake !!!
Ubuntu-Berlin
Veröffentlicht von littlepaul |
15. Mai 2006 02:00 |
Kategorie:
Rund um Ubuntu |
| #
-
Wieder ist ein Monat vergangen und die neue Newsletter-Ausgabe ist da. Diesmal mit dem zweiten Teil der FAQs an Mark Shuttleworth, einem Ausblick auf Dapper und vielem mehr.
Für Anregungen und Kritik stehen wir Euch über das Mailformular zur Verfügung.
Den Newsletter könnt Ihr als pdf hier herunterladen.
Viel Spaß beim Lesen!
Nachtrag: Die bisherigen Ausgaben stehen weiterhin zum Herunterladen bereit:
01 Februar
02 März/April
Veröffentlicht von Eva |
14. Mai 2006 02:00 |
Kategorie:
Allgemeine Nachrichten |
| #
-
Dieser Beitrag soll einen kleinen Einblick in die verschiedenen Versionsbezeichnungen von Software geben, um damit möglichen Verwirrungen vorzubeugen.
Zunächst die Frage: Wieso und warum kommt man auf die Idee, Software eine Nummer anzuhängen, wie zum Beispiel beim ersten Release des legendären Linux-Kernels? Er hatte damals die Nummer 0.02.
Eigentlich ist es nicht schwer festzustellen, warum: Damit deutlich wird, wie weit die Entwicklung eines Projektes ist. Die meisten Entwickler streben die Version 1.0 als eine vollendete Entwicklung an. Natürlich kann die Numerierung ab da weitergehen, es stellt nur eine Weiterentwicklung dar. Viele Ideen können in ein solches Projekt noch einfließen und vor allem auch noch Bugfixes (Beseitigung von Fehlern) durchgeführt werden.
Neben der Numerierung gibt es aber auch noch weitere Bezeichnungen für die verschiedenen Entwicklungsstadien von Software. Diese werden im folgenden erläutert:
Ein Alpha-Release oder eine Alpha-Freigabe stellt ein sehr frühes Entwicklungstadium eines Softwareprojektes dar, obwohl der Begriff nicht sehr genau definiert ist. Die meisten Alpha-Releases beinhalten einen Großteil der für die fertige Version geplanten Funktionen, können aber noch sehr fehlerhaft (also bugbehaftet) sein. Deswegen dient diese Version nicht zum produktiven Einsatz, sondern nur zum testen und um Fehler oder Verbesserungen einzubauen.
Eine Beta-Version ist wie die Alpha-Version eine Vor-Version, nur daß diese mittlerweile weiter fortgeschritten ist. Bei dieses Version sind meistens alle Funktionen implementiert, aber sie ist noch nicht vollständig auf Fehler getestet worden. Deswegen werden Beta-Releases gerne für Testzwecke freigegeben, damit Fehler schneller durch Beta-Tester herausgefunden werden können.
Diese Versionen sind ebenfalls in der Regel nicht zum produktiven Einsatz geeignet.
- Release-Candidate (Freigabe-Kandidat)
Ein Release-Candidate (RC) oder Freigabe-Kandidat ist eine abschließende Testversion einer Software. Diese Version wird eigentlich als fertig angesehen, da mittlerweile alle Funktionen Implementiert sind und weitgehend alle Fehler beseitigt wurden. Aber deswegen werden RCs gerne vor dem eigentlichen Release freigegeben, damit diese nochmal ausgetestet werden können. Wird trotzdem ein gravierender Fehler oder ein kleinerer Fehler entdeckt, so wird dieser ausgebessert und es wird ein weiterer Release-Candidate herausgebracht. Da werden die Funktionstests wiederholt, bis der geforderte Standard eingehalten wird.
Ein Release oder Freigabe bezeichnet die offizielle Freigabe einer Software. Diese Version wird als endgültig angesehen und ist für den produktiven Einsatz gedacht. Firmen nehmen gerne diese Versionen, um damit Support anzubieten oder es selbst zu vertreiben.
Da sich aber trotzdem nach dem Release immer wieder Fehler finden lassen, werden manchmal auf Updates angeboten, um diese Fehler auszubessern.
Bugs haben eigentlich nicht mit den Releases zu tun, sind aber der Inbegriff für Fehler in der Software. Wenn gerade der Entwicklungsprozess im vollen Gange ist, sind Tester, die nach Fehlern suchen, immer gerne gesehen und helfen sehr bei der Entwicklung.
Veröffentlicht von SS2 |
13. Mai 2006 02:00 |
Kategorie:
Software |
| #
-
Das Wiki von Ubuntuusers bietet allen Hilfesuchenden eine umfangreiche Sammlung von Anleitungen zu den unterschiedlichsten Themenbereichen. Am 1.Juni soll nun die stabile Version der neuen Ubuntu-Version 6.06 mit dem Codenamen Dapper Drake erscheinen.
Um auch weiterhin verlässliche und hilfreiche Beiträge im Wiki finden zu können, müssen alle Anleitungen auf ihre Funktionalität unter Dapper Drake getestet und evtl. entsprechend der Änderungen ergänzt bzw. umgeschrieben werden. Bei der riesigen Menge an Anleitungen kann diese Aufgabe unmöglich allein vom Wiki-Team bewältigt werden. Wir bitten daher alle Ubuntu-Nutzer, die bereits eine Vorab-Version von Dapper im Einsatz haben, uns bei der Umstellung zu helfen. Dafür werden natürlich auch die entsprechenden Wiki-Kenntnisse vorausgesetzt. Besonders wichtig ist eure Mitarbeit im Bereich „Hardware“, da viele der Hardware-Komponenten nur bei einigen wenigen Nutzern zum Einsatz kommen.
Ob eine Anleitung bereits mit Dapper Drake getestet wurde, könnt ihr an dem entsprechenden Eintrag in der Hinweisbox zu Beginn des Artikels sehen. Bitte helft mit, das Wiki aktuell zu halten. Vielen Dank!
Euer Wiki-Team
Veröffentlicht von SS2 |
12. Mai 2006 02:00 |
Kategorie:
ubuntuusers |
| #
-
Es gibt die unterschiedlichsten Berichte über Ubuntu, Kubuntu oder andere Derivate aus dem Hause Ubuntu.
Eine liebe Freundin von mir erlebte das erste Mal Linux auf dem LinuxTag in Wiesbaden dieses Jahr und hat ihre eigenen Eindrücke sehr schön aufgeschrieben.
Der Gedanke an "Ubuntu und ich" war ja, die Berührungen von Menschen mit Ubuntu auch anderen zu eröffnen.
Also
möchte ich Euch heute einmal die 3 Teile der Lady "Wildschoen"
vorstellen.
Die 3 Berichte sind entstanden, weil Wildschoen
langsam und immer mit steigender Begeisterung an Open Source und Ubuntu
heran geht.
Zunächst die Begeisterung für
OpenOffice unter Windows, dann ein freier Messenger Client, ein
Mindpapping Programm und so geht es immer weiter.
Linux
und ich - Wildschoen´s 1.Bericht Linux
und ich - Wildschoen´s 2. Bericht & KritikLinux
und ich - Wildschoen´s 3. Bericht & Social Event(Auf
Du und Du mit Ubuntu & Kubuntu)
Ich hoffe
das auch Euch das Lesen der Berichte Freude bereitet. Man kann
schmunzeln, tiefsinnige Gedanken zu Linux und Ubuntu/Kubuntu lesen aber
auch Kritik ist immer mit dabei die uns anspornen soll.
Veröffentlicht von mavdurjio |
11. Mai 2006 02:00 |
Kategorie:
Ubuntu und ich |
| #
-
Vom 02.05 bis zum 06.05 war ich in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden
als Aussteller aktiv. Hier meine persönlichen Eindrücke:
"Viel Platz" müsste man haben, um die gesamte Community vorzustellen.
Dieses Ziel kann nur dann erreicht werden, indem die beteiligten
Projekte in einer unmittelbaren räumlichen Nähe zusammenhängend
vorgestellt werden. Defakto sind von den LinuxTag Verantwortlichen 18 qm
zur Verfügung gestellt worden, um Kubuntu, Edubuntu, Ubuntu und das
Linwiki Projekt vorzustellen.
Kubuntu
An dieser Stelle möchte ich mich direkt beim Kubuntu
Stand Team für den regen Austausch und die gelungene
Präsentation bedanken.
Wie sich im Verlauf des
Linuxtages deutlich gezeigt hat, ist KDE ein gewichtiges Argument, um
sich als Anwender für eine auf ubuntu basierende Distribution
zu entscheiden.
Am Stand und auf dem organisierten Social Event wurden
angenehme Gespräche mit Kubuntu und KDE Developer
geführt. Gemeinsam mit Marko Rogge hatte ich die Gelegenheit
mich mit Andreas Müller und andere an dem Kubuntu
Projekt beiteiligte Entwickler zu unterhalten. Bei diesen
Gesprächen bekommt man eine entfernte Ahnung von den Tiefen
und Höhen im Entwicklungsprozess einer Distribution. Die
Entwickler sind mit Herz und Seele dabei und opfern vieles und oftmals
wie selbstverständlich auch ihre Freizeit, um auf die Belange
und Wünsche der Community einzugehen.
Edubuntu
Edubuntu ist neben Skolelinux, die zweite auf LTSP basierende
Distribution, die auf dem Linuxtag vorgestellt wurde.
Thinclients, fallen auf, sind attraktiv und sorgen stets
für eine gute Gesprächsgrundlage - selbst wenn sich
jemand nicht für ubuntu interessiert. Mehrfach musste man auf
die Geräte eingehen und die Funktionalität
vorführen und technische Hintergrunde erklären und
Preise oder die Beschaffungsquelle nennen. Einige Besucher haben einfach mal
die Performance getestet und könnten sich so ein Thinclient
auch im Wohnzimmer gut vorstellen.
Gerade auf die zahlreichen Gespräche mit Lehrer,
Schüler und Besucher aus dem Bildungssektor habe ich mich
gefreut. Ich hoffe auf baldige Erfahrungsberichte im praktischen
Einsatz von Edubuntu. Der Bedarf an freie Bildungssoftware ist
vorhanden, aber die Instituionen müssen Voraussetzungen
dafür schaffen. Im Klartext: Nicht nur die derzeigte gelebte
Lizenzpolitik muss eine Trendwende erfahren, sondern auch die
Bereitschaft Linux zu testen und einzusetzen muss aktiviert werden.
Linwiki
Auch hierfür haben sich Interessenten gefunden. Die
Interesse an eine gemeinsam erarbeitete Linux Dokumentation ist gross und
Besucher haben auch die Strukturen des Linwikis gerne unter die Lupe
genommen.
Ubuntu
Dieser Name ist in aller Munde und viele setzen die
Distribution ein oder haben diese bereits einmal getestet. Mehrfach
wurden wir nach den Erfolgsgründen hinter den Ubuntu Projekten
gefragt. Die Antwort lautete vereinfacht gesagt oft: Gerade
die Kombination aus Stabilität (dank Debian bzw. APT)
Schlichtheit (Nur eine Applikation für jede Anwendung) und
fester Releasezyklus ist ein Grund für den Erfolg. Kurz
gesagt: Just works! Die GNOME Desktopumgebung hat dank Ubuntu einen
echten Aufschwung erlebt und viele nutzen GNOME erst seit oder wegen
Ubuntu. Da unser Stand in unmittelbarer Nähe zum GNOME Stand
gelegen war, konnten wir auch hier einige interessante
Eindrücke gewinnen und persönliche Gespräche
mit den Ausstellern führen. Bei einem gemeinsamen Abendessen
in der Wiesbadener Altstadt konnten wir uns über die im Laufe
des Tages gesammelten Erfahrungen austauschen und uns über
mögliche zukünftige Projekte unterhalten.
Auch Windowsumsteiger wollten sich auf dem Linuxtag ein Bild
über die Vorteile der Distributionen verschaffen. Die Besucher
hatten den Wunsch die Ubuntu Distribution in Relation mit Fedora/Redhat
Debian oder Open SuSE zu setzen, um die Vor- und Nachteile besser zu
ergründen. Auf Anfragen im Bezug ob man Ubuntu auf
ältere Hardware nutzen kann, konnten wir die XFCE
Desktopumgebung ins Gespräch bringen.
Ein persönliches Highlight war der kurze Besuch von
Mark Shuttleworth auf unserem Stand und seine Keynote am Samstag. Mark
hat über die Zukunft von Ubuntu und Opensource referiert.
Unter anderem hat er nochmals deutlich formuliert, dass Unternehmen
sowie auch Privatanwender frei entscheiden sollen, ob diese Kubuntu,
XFCE oder Ubuntu einsetzen. Im Kern hatte Mark betont, dass Kubuntu und
Ubuntu gleichwertige Projekte sind und zukünftig bessere
Strukturen geschaffen werden, um dieses Ziel zu erreichen und auch
langfristig zu sichern.
Zum Abschluss hat noch ein gemeisames Abendessen mit einigen Ubuntu
Entwickler stattgefunden. Auch dort hatte ich die Gelegenheit etwas
über die Menschen hinter Ubuntu zu erfahren.
Last but not least:
Ja, ich habe XGL im Einsatz gesehen. Den Einsatz konnte man
auf dem X.org oder OpenSuSe Stand anschaulich demonstrieren.
Ich konnte ich mich mit Yann, einer der ubuntu-fr.org
Administratoren, näher unterhalten und so etwas mehr
über die französische Community erfahren.
Ich konnte auch einige ubuntuusers.de Forennutzer sowie ubuntu-de.org
Vereinsmitglieder persönlich sprechen. Mein Interesse im Bezug
auf tatsächliche Einsatzmöglichkeiten von Openbsd
bzw. Freebsd wurde ebenfalls aufgrund eines Gesprächs geweckt.
Danke an Julius Bloch und allen, die bei der Umsetzung und
Vorstellung der Projekte beteiligt gewesen sind.
Veröffentlicht von littlepaul |
10. Mai 2006 02:00 |
Kategorie:
Rund um Ubuntu |
| #
-
Die siebte Vorversion der nächsten Ubuntuversion 6.06 Dapper Drake enthält vor allem Verbesserungen und Bugfixes für den neuen Installer Espresso und eine verbesserte Einbindung verschiedener Dateisysteme in den GRUB-Bootloader.
Nachdem vor kurzem die zweite Beta-Version von Dapper Drake erschienen ist, wurde jetzt Flight 7 von Ubuntu 6.06 veröffentlicht.
Wie in der Ankündigung auf der Mailingliste beschrieben wird, wurde besonders der neue graphische Installer Espresso verbessert. So wurden mehrere Fehler behoben, durch die Espresso beim Installiervorgang abstürzen oder sogar das Dateisystem beschädigen konnte; außerdem haben die Entwickler die Einbindung mehrerer Dateisysteme im GRUB Bootloader verbessert.
Jedoch existiert im neuen Installer immer noch einen Fehler, durch den Probleme bei der Installation verursacht werden können, den man aber - wie in der Ankündigung beschrieben - umgehen kann.
Flight 7 steht neben sowohl für Ubuntu mit GNOME als auch für Kubuntu mit KDE und Xubuntu mit XFCE auf den Servern zum Download bereit. Allerdings warnen die Entwickler ausdrücklich davor, diese Version auf Produktivsystemen einzusetzen, da noch viele Fehler enthalten sein können, und raten, Ubuntu 6.06 erst nach dem stabilen Release am 1. Juni 2006 zu verwenden.
Ab Anfang Juni können dann auch die ubuntu CDs wieder über das shipit System bestellt werden. Diesmal allerdings zusätzlich auch für kubuntu und edubuntu. Bestellungen werden auch jetzt schon angenommen, allerdings beginnt der Versand erst ein paar Wochen nach Release. Zum Bestellen wird ein Launchpad Account benötigt.
Veröffentlicht von highwaychile |
8. Mai 2006 02:00 |
Kategorie:
Rund um Ubuntu |
| #
-
Wie heute bekannt wurde, wurde das OpenDocument-Format von der International Organization for Standardization (ISO) als Standard anerkannt. Die ISO Bezeichnung lautet nun: ISO/IEC 26300
Das OpenDocument-Format basiert auf dem alten OpenOffice.org-Dateiformat und ist in XML geschrieben. Es ist ein offenes Dateiformat, was also auch beim Fehlen einer passenden OpenDocument-Anwendung ohne Probleme gelesen werden kann. So ist sichergestellt, dass durch die Standardisierung des Formates dieses auch bei einer Weiterentwicklung von Office Programmen garantiert unterstützt wird.
Das Verfahren, das von der OASIS spezifiziert und eingeleitet worden ist, ist nun nach sechs Monaten beendet. Die Standardisierung wurde eingeleitet, da ISO-Standarde in vielen Ländern beliebt sind oder gar vorgeschrieben verwendet werden.
Auch erhofft man sich, das Behörden verstärkt versuchen werden, dieses Format zu unterstützen, damit es an eine breite Masse kommen kann.
Veröffentlicht von SS2 |
3. Mai 2006 02:00 |
Kategorie:
Linux und Open Source |
| #
-
Das Mozilla-Team hat die Version 1.5.0.3 des beliebten Browsers Firefox veröffentlicht.
Diese Version behebt eine Sicherheitslücke, die im Zusammenhang mit der Verwendung von Java Script auftritt. Ansonsten enthält diese Version keine weiteren Änderungen.
Für Ende Mai 2006 ist die Version 1.5.0.4 geplant, in der weitere Fehler behoben werden sollen.
Dadurch soll unter anderem auch die Stabilität nochmals erhöht werden.
Die neue Version des Firefox steht ab sofort unter anderem für Linux zum Download bereit.
Links:
http://golem.de/0605/45048.html - Meldung von Golem
http://www.mozilla.com/firefox/all.html - Firefox 1.5.0.3 Download
Newsreader: pippovic
Veröffentlicht von mavdurjio |
3. Mai 2006 02:00 |
Kategorie:
Software |
| #