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Open-PC: Umfrageergebnisse veröffentlicht – zweite Umfrage gestartet

linux.png

Mitte Juli hat Frank Karlitschek, der Macher hinter OpenDesktop.org, mit Open-PC ein neues Projekt zur Erstellung eines Linux-PC durch die Community für die Community gestartet. Nun sind die Ergebnisse der ersten Umfrage, wie auch die zweite Community-Umfrage, online.

Ziel des Projektes ist es, einen sogenannten „Open-PC“ zu entwickeln, welcher zwischen 300 und 400 US-Dollar kosten soll und eine bessere Lösung als die bisherigen Linux-PC zu liefern, bei denen häufig die Komponenten schlecht aufeinander abgestimmt sind. Im Juli wurde das Projekt „Open-PC“ auf Ikhaya vorgestellt; interessierte Anwender wurden aufgerufen, an der ersten Umfrage teilzunehmen.

Die zweite Umfrage 🇬🇧 ist nun ebenfalls online und enthält neun Fragen, die von den (zukünftigen) Anwendern beantwortet werden sollen.

Die Community konnte in einem ersten Fragebogen direkt an der Gestaltung des PC mitwirken. Dessen Ergebnisse sind nun online und teilweise überraschend. Zusammenfassend kann man festhalten:

  • Als Desktopumgebung wird KDE fungieren

  • Als Standard-Browser wird Firefox herhalten

  • Als Mediaplayer wird Amarok zu hören/sehen sein

  • Der erste Open PC wird ein sogenannter Nettop sein (schneller realisierbar)

  • Ein Netbook wird danach dennoch erscheinen

Quelle: http://open-pc.com/static/open-pc/open-pc-survey1.php

Überraschend ist in jedem Falle das Abschneiden von KDE vor GNOME, auch wenn das Ergebnis knapp ausfällt: 651 Anwender konnte KDE mehr auf sich vereinen und führt mit 48,31% vor GNOME mit 42,72%. Platzhirsch ist ohne große Überraschung der Browser Firefox, welcher satte 88,1% erreichte.

open-pc-small.png
Icon von Open-PC

Der Mediaplayer Amarok hat einen komfortablen Vorsprung von 52,72% vor Rhythmbox mit 20,58% erreicht. 56,99% der Nutzer wünschen sich eine Festplatte zwischen 100 GB und 300 GB. Für ein optisches Laufwerk sprechen sich insgesamt 82,54% aus – davon meinen 44.62% es sei essentiell, 37,92% sind der Meinung, dass es sinnvoll wäre – und nur 17,46% meinen, dass es unnötig sei.

Kosten soll der PC, glaubt man der Umfrage, zwischen 300 und 400 US-Dollar. Dafür stimmten zumindest 32,74%. Für 22,02% wäre auch ein Preis von 400 bis 500 US-Dollar akzeptabel, 15,77% der Nutzer wollen es billiger und stimmen für 200 bis 300 US-Dollar.

12 150 User machten bei der Umfrage mit. Davon bezeichnen sich 49,3% als unerfahrene Nutzer, 41,1% gaben an, erfahren zu sein und 9,6% sehen sich selbst als „Free Software Developers“.

Sowohl eine Homepage 🇬🇧 als auch eine Präsentation (PDF) 🇬🇧 wurden, um das Projekt bekannter zu machen und weitere Informationen ausgeben zu können, erstellt. Auch in Frank Karlitscheks Blog 🇬🇧 findet man noch mehr Informationen. Eine Diskussion rund um den Open-PC kann man auf ubuntuusers.de finden.

Veröffentlicht von UbuntuFlo | 17. September 2009 21:00 | Kategorie: Linux und Open Source | # Fehler im Artikel melden

LinusNichtTorvalds

Avatar von LinusNichtTorvalds
1 17. September 2009 21:16

KDE? naja, zur Not muss man dann manuell auf GNOME umstellen! 😉

D47e

2 17. September 2009 21:40

Schade dass es die Option Notebook/Laptop nicht gab. Das würde mich mehr ansprechen als ein Netbook.

burli

Avatar von burli
3 17. September 2009 21:47

Ich bezweifle, dass die Umfrageergebnisse eins zu eins umgesetzt werden.

Ein Nettop mit optischem Laufwerk? Für unter 400$? Eher unwahrscheinlich.

Linux-Fan

Avatar von Linux-Fan
4 17. September 2009 21:49

Etwas gefällt mir an Open-PC nicht: Der Preis! 😉 - 0,00 € wäre "Open"! 😉

HomerJayS

Avatar von HomerJayS
5 17. September 2009 21:56

KDE?

Gut, dass man wechseln kann 😉

Duedi

6 17. September 2009 21:58

Garve

Avatar von Garve
7 17. September 2009 22:00

@4: Doch, nur nicht "free".

burli

Avatar von burli
8 17. September 2009 22:04

@6: Die Betonung liegt auf "optischem Laufwerk". Hast du schon ein 10" Netbook mit eingebautem optischen Laufwerk gesehen? Ich nicht.

ulilicht

9 17. September 2009 22:13

hallo!

hm... ich befürchte dass die Fragen nicht wirklich sinnvoll ausgewertet wurden. Da ein Nettop/Netbook begrenzte Leistung haben wird, wird KDE wohl etwas schwerfällig darauf laufen. Für ein solches Gerät halte ich GNOME für leistungsfähiger. KDE ist doch mehr was für PCs mit schnellerer Hardware...

Ebenso die CD-Laufwerks-Frage. Natürlich gebe ich bei einem Desktop PC ein CD Laufwerk mit dazu, aber bei einem Netbook nicht. Gab es bei der Auswertung eine Berücksichtigung der zuvor getroffenen Entscheidung, welche Platform verwendet werden soll?

Ansonsten, gute idee mit dem OpenPC!

Gruß, Uli

Linux-Fan

Avatar von Linux-Fan
10 17. September 2009 22:18

@7: Schade! Habe also "Open" mit "Free" verwechselt!! *snief*

burli

Avatar von burli
11 17. September 2009 22:23

@9: Warum? Prinzipiell halte ich KDE (Qt) für potenter. Man darf es nur nicht überfrachten mit unnützen Spielereien

Duedi

12 17. September 2009 22:32

@8: Ich dachte ich hätte da was für ca. 450€ irgendwo gesehen. Wenn man die Kosten für die MS-Software abzieht dann passt es.

fischer123

Avatar von fischer123
13 17. September 2009 22:50

Servus, Ich find des auch schade, dass KDE hergenommen werden soll. Zum einen weil ich Gnome besser und benutzerfreundlicher finde (was für Einsteiger besser ist, und dafür ist das Nettop ja gedacht!!!), zum anderen weil Gnome auch Ressourcen schonender ist. Und da es ja ein billiges Nettop sein wird, wird das ja nicht so viel Leistung haben, dass KDE wirklich schnell und flüssig laufen wird......mal schaun ob sich da noch was ändert....

HmpfCBR

Avatar von HmpfCBR
14 17. September 2009 23:43

@3: Nettops mit optischem Laufwerk gibt es viele für unter 400$. Atom 330 Nettops mit NVIDIA Ion und DVD/Blueray-Laufwerk liegen, was ich aktuell gesehen habe, bei 300-350€.

scrat90

Avatar von scrat90
15 17. September 2009 23:49

...Ich denke das mit KDE vs. Gnome ist und bleibt eine Glaubensfrage.

Ich für meinen Teil würde so schnell nicht von Gnome lassen, weil's mir schlicht und einfach besser gefällt als KDE. Ihr Für und Wider haben aber unbestreitbar beide Umgebungen und angesichts einer so knappen Umfrage würde ich es für wirklich angebracht halten, den Benutzer bei der Inbetriebnahme wählen zu lassen.

Aber wie dem auch sei - nicht zuletzt weil man hier immer wählen kann, ist Linux ja schließlich so attraktiv.

burli

Avatar von burli
16 18. September 2009 00:13

@14: Sorry, hab mich vertippt. Ich meine natürlich Netbook. Einen Nettop hab ich sogar selber und weiß, dass da ein optischen Laufwerk reinpasst, auch wenn keins drin ist

mrkramps

Avatar von mrkramps
17 18. September 2009 09:07

KDE überrascht mich mit dem Ergebnis jetzt auch. Aber dabei geht es ja um die Standarddesktopumgebung und - ich stelle jetzt mal so unbedarft diese Behauptung auf - jede grössere Linuxdistribution, sollte eigentlich möglichst viele der gängigen Desktopumgebungen in die Paketquellen einpflegen, dabei aber mindestens Gnome. Deswegen für mich gleiche Feststellung wie bei den anderen hier auch.

Also schau'n wir doch einfach mal, wie sich das jetzt so im Laufe der Zeit entwickelt.

mgraesslin

Avatar von mgraesslin
18 18. September 2009 09:49

@9: KDE läuft problemlos auf sehr schwacher Hardware. Wurde erst vor kurzem auf einer ARM Plattform mit 512 MB RAM getestet. Das ist nicht das Problem.

Ich wundere mich ja schon, dass hier so viele Leute über die KDE Entscheidung bzw. deren Mehrheit überrascht sind. Ein deutsches Vorstandsmitglied des KDE e.V. startet eine Umfrage und man wundert sich das KDE bei raus kommt? Dass mehr KDE User bei der Umfrage mitgemacht haben, ist eigentlich ganz klar und ich bin eher überrascht, dass der Unterschied nur so gering ist.

Ach nebenbei: KDE bietet mit dem kommenden 4.4 eine speziell angepasste Oberfläche an Netbooks und Qt ist im kommenden 4.6 auf kleine Geräte optimiert und Nokia hat gerade KOffice auf Maemo portiert. Sollte alles zeigen, dass KDE die ideale Plattform für kleine Geräte ist.

burli

Avatar von burli
19 18. September 2009 10:27

Hier muss ich @18: zustimmen. Gnome/GTK hat hier hoffnungslos gepennt. Auch wenn mir Gnome vom Konzept und von der Optik besser gefallen muss ich sagen, Qt/KDE Software ist einfach besser. Deshalb denke ich, dass sogar ich als mehrjähriger zufriedener Gnome User auf KDE wechseln werde, sobald man KDE4 einigermaßen als stable bezeichnen kann und Canonical es endlich mal geschafft hat, die KDE Integration vernünftig umzusetzen wie es bei Gnome der Fall ist.

UbuntuFlo

Avatar von UbuntuFlo
20 18. September 2009 10:43

@18: Martin,

Ich wundere mich ja schon, dass hier so viele Leute über die KDE Entscheidung bzw. deren Mehrheit überrascht sind. Ein deutsches Vorstandsmitglied des KDE e.V. startet eine Umfrage und man wundert sich das KDE bei raus kommt? Dass mehr KDE User bei der Umfrage mitgemacht haben, ist eigentlich ganz klar und ich bin eher überrascht, dass der Unterschied nur so gering ist.

Ich war eher überrascht, dass GNOME von deren Usern (wegen der zahlenmäßigen Überlegenheit) nicht auf Platz 1 gewählt haben. Dass die Idee "von KDE" stammt und KDE "eher supported" wird, überraschte mich ebenfalls nicht.

Liebe Grüße,

FLO

r4z3r

Avatar von r4z3r
21 18. September 2009 11:02

Ich halte die Umfrageergebnisse für ziemlich fragwürdig. Wenn ich sowas bauen würde dann so:

- Intel Atom 330

- 2 GB RAM

- 160GB Festplatte

- ohne CD/DVD

- Gnome oder KDE

- keine gedruckte Bedienungsanleitung (diese dann online)

- statt das CD/DVD Lauwerk lieber einen kleinen USB-Stick

So würd ich das bauen. Wie man sieht bis auf die Sache mit dem CD/DVD-Laufwerk entspricht es den Umfrage-Ergebnissen. Das ganze sollte max 200-230€ und evtl ein günstiger 17" oder 19" mit Aufpreis dazu.

ChemicalBrother

Ehemaliger

22 18. September 2009 11:56

@20: Ist die Frage, ob Gnome wirklich zahlenmäßig überlegen ist. Bei openSUSE ist die Umfrage ja auch klar für KDE ausgefallen.

Vielleicht gibt es einfach mehr KDE-Nutzer.

mgraesslin

Avatar von mgraesslin
23 18. September 2009 12:05

@20 und @22: ich glaube die Frage lässt sich nicht einfach beantworten. Meine persönliche Vermutung ist, dass wir zumindest in Dtl. durch OpenSUSE immer noch bedeutend mehr KDE als GNOME Nutzer haben. In den USA dürfte es wohl umgekehrt sein. Hier bei UU.de haben wir bedeutend mehr GNOME user. Ich vermute, dass bei der Abstimmung die KDE Leute leichter motiviert wurden, da es z.B. auf planetkde und kdenews angekündigt wurde.

burli

Avatar von burli
24 18. September 2009 12:44

schätze mal, Gnome darf sich warm anziehen

http://www.golem.de/0909/69918.html

Ximion

Avatar von Ximion
25 18. September 2009 13:31

Ja, der Meinung bin ich auch. Ich habe lange mit GTK+ programmiert, Qt ist da wesentlich angenehmer. GNOME3 muss ein Erfolg werden, insbesondere hoffe ich, dass die Entfernung von Ballast GTK endlich so schnell macht wie es Qt schon ist.
Das "Ende von GNOME" hingegen ist Blödsinn: GNOME wird in Unternehmen sehr häufig verwendet, außerdem ist die Entwicklungsgeschwindigkeit in Gnome eben nicht gering. Das einzige, was GNOME fehlt ist eine Vision, wie sie KDE für KDE4 hatte.

humppakonsult

26 18. September 2009 14:37

hört sich auf jeden Fall interessant an...
Ich werde dann wahrscheinlich mal gucken was mein Konto sagt (bei mir würde zumindest noch ein Monitor, Tastatur ec. dazukommen) und dann kaufen, denn die Idee ist klasse, auch ein Nettop wäre ideal, allerdings genauso wie oben beschrieben, ich brauch das optische Laufwerk. Ob es jetzt KDE oder Gnome wird, ist dann auch eher nebensächlich, ich nutze eher Gnome, für Umsteiger von Windows fühlt sich KDE aber immer noch besser an. Denn sowas ist doch ideal um einen Windows-Nutzer zu überzeugen: hier hast du eine Kiste, die kann alles was dein alter Computer auch konnte...
aber KDE oder Gnome ist Geschmackssache und über Geschmack kann man wunderbar streiten.

burli

Avatar von burli
27 18. September 2009 15:18

@25: Vom "Ende von Gnome" hat niemand gesprochen. Aber KDE dürfte deutlich an Vorsprung gewinnen.

Teste gerade mal wieder KDE4. Habe die aktuelle Alpha 6 von Karmic auf USB Stick laufen. So langsam könnte ich mich damit anfreunden. Konqueror taugt allerdings nix. Sollte der nicht durch Arora ersetzt werden?

mgraesslin

Avatar von mgraesslin
28 18. September 2009 15:24

Konqueror taugt allerdings nix. Sollte der nicht durch Arora ersetzt werden?

Sollte, wurde dann aber doch nicht. Versuch mal den WebkitKDE KPart. Installation beschrieben in Konqueror. Hab selber heute auch ausprobiert und das wird langsam aber sicher vielversprechend.

burli

Avatar von burli
29 18. September 2009 22:45

So, Kubuntu Karmic installiert. Wirklich stabil ist KDE4 immer noch nicht (jaja, ich weiß, Alpha und so. Aber Gnome ist stabiler). Weiß nicht, ob es nicht immer noch zu früh ist, ein Produkt mit KDE4 anzubieten. Immerhin hab ich es heute schon geschafft, kwin und Plasma abzuschießen. Kann mir nicht vorstellen, dass das bei anderen Distributionen wesentlich besser ist.

mgraesslin

Avatar von mgraesslin
30 18. September 2009 22:50

@29: die meisten KWin Crashes (zumindest nach dem was bei uns im Bugtracker eingeht) sind in 4.3.2 dann behoben.

Sascha

Avatar von Sascha
31 18. September 2009 23:27

@9: Nunja, so gesehen wäre weder KDE noch Gnome die Oberfläche der Wahl wenn es um Leichtgewichtigkeit geht. Niemals XFCE wäre da optimal. Will man ein DE währe wohl LXDE der richtige Kandidat.

Bendemann

32 19. September 2009 01:33

Eine weise Entscheidung. Zum Glück ist die Frage, welcher Desktop besser ist, dann hinreichend beantwortbar, wenn man an diese Angelegenheit sachlich und vorurteilsfrei herangeht.

In diesem Sinne bin ich froh, daß das objektiv bessere und schönere KDE gewählt wurde. Die technische Überlegenheit wurde bereits von martingr dargelegt, bleibt also noch die Anwendungsseite. Da der Open-PC auch dazu dienen wird, neue Nutzergruppen zu erschließen, ist es angebracht den Desktop zu wählen, der eindeutig besser aussieht und die ausgereifteren Programme mitbringt.

Gut, Gnome mag zwar einfacher sein, aber Computer sind heute so anspruchsvolle Geräte, mit denen sich ebenfalls vielfältige Gefahren verbinden (etwa im Internet), so daß sich eigentlich eher dann eine "Computerkompetenz" herausbilden kann, wenn man einen anspruchsvolleren Desktop verwendet. Jeder, der Autofahren lernt, lernt ja auch auf Schaltung und nicht auf Automatik.

@ burli

Aber Gnome ist stabiler.

Wie wär's, wenn Du erstmal eine stabile Distribution nimmst. Na, Du bist ja ein "Empiriker" . 😉

bung

Avatar von bung
33 19. September 2009 06:43

Respekt @ Bendemann, sehr treffender Beitrag.

Ich meinerseits verwende aktuell noch (und gleichsam wieder) GNOME, da es auf meiner alten Mühle gefühlt einfach ein gutes Eck performanter läuft als KDE 4.2. Habe allerdings nun mehrfach gehört, dass ein einfaches 'compiz --replace' schon von großer Wirkung sein kann. Ergo werde ich spätestens zum Karmick-Release mal wieder im Qt-Lager schnüffeln, zumal mir besagte Oberfläche in vielerlei Hinsicht schlichtweg durchdachter und intuitiver nutzbar erscheint.

Nunja, ich bin mal gespannt, ob es GNOME diesen "Innovationsvorsprung" mit der Drei vorm Punkt aufzuholen vermag.

burli

Avatar von burli
34 19. September 2009 08:52

@32: Schönheit ist nicht objektiv. Ich finde KDE immer noch zu verspielt. Ich finde es eher ablenkend. Rein vom optischen finde ich die dezente Zurückhaltung von Gnome angenehmer

mgraesslin

Avatar von mgraesslin
35 19. September 2009 09:41

@33: Von der Verwendung von Compiz in KDE kann man eigentlich nur abraten, da mittlerweile KWin und der Desktop eine starke Integration miteinander haben und man einige nützliche Fähigkeiten verliert (wobei kommende Compiz Versionen einiges nachbauen, sie hängen aber immer etwa ein halbes Jahr hinterher)

@34: zum Glück gibt es ja sehr viele Themes die man direkt aus dem Dialog herunterladen kann 😉

zephir

Avatar von zephir
36 19. September 2009 10:18

Gnome oder KDE ist mir bei dem OpenPC egal, aber ich frage mich warum ausgrechnet ein nettop gewonnen hat. Wofür kann man denn die Dinger bitte brauchen? Sind nicht mobil wie ein netbook oder notebook, und haben auch nicht die Leistung wie ein Desktop PC. Als 2. oder 3. PC um im Wohnzimmer Musik abzuspielen kann ich mir die noch vorstellen, aber das dafür so ein gewaltiger Bedarf bestehen soll?

Außerdem scheint da ohnehin in der Regel Hardware verbaut zu werden, die unter Linux völlig unproblematisch ist, im Prinzip kann man da doch fast jedes Gerät von der Stange kaufen, und einfach Ubuntu aufspielen.

Gut hätte ich ein etwas höherwertiges notebook gefunden, da es da oft probleme gibt, aber das stand nicht mal zur Auswahl.

DuKe2112

37 19. September 2009 14:02

@36 Du musst bedenken, dass ein heutiger, gut ausgerüsteter Desktop-PC nur für Hardcore-Gamer oder Multimedia-Entwickler sinnvoll ist. Der Standard Benutzer ist vor allem im Internet, oder hat Büro Anwendungen, spielt Filme und Musik ab. Auch beschränken sich viele Softcore Gamer eher auf FlashType Spiele, wie karten oder Puzzles. Für all das reicht ein nettop.

burli

Avatar von burli
38 19. September 2009 14:51

@36: Wieso hat der Nettop gewonnen.

  • Netbook 39.37%

  • Nettop 32.23%

DuKe2112

39 19. September 2009 18:41

nicht direkt gewonnen, die Entwickler haben sich lediglich entschieden beides zu Bauen und mit dem Nettop anzufangen, weil das einfacher zu realisieren ist.

cn

40 19. September 2009 22:32

Kann es nicht sein, dass einige Abstimmer den Begriff "Nettop" mit einer Mischung aus Netbook und Laptop verwechselt haben? ... und das Ergebnis daher ohnehin verfälscht ist??

burli

Avatar von burli
41 20. September 2009 10:08

@40: Möglich ist alles

BaraMGB

42 20. September 2009 14:23

Süß, wie hier immer gleich alle in die Luft gehen, wenn bei einer Umfrage KDE vor Gnome liegt. ☺ Als hätte das zur Folge, dass man euch Gnome wegnehmen würde. Die Mär, dass Gnome weiter verbreitet ist als KDE kursiert aber auch nur im Ubuntulager.

Und mal ehrlich, wen von euch juckt es denn, was fürn Kram auf dieser OpenPC-Kiste vorinstalliert ist? Ihr würdet doch in einer ersten Amtshandlung eh sofort UBUNTU mit GNOME installieren. Wofür die Aufregung?

Grüße Bara

cn

43 20. September 2009 15:00

@42: Da hast allerdings recht. Allein schon um des Selber-Aufsetzens willen. Ich glaub viel mehr dass die Gnome-Anhänger befürchten, KDE könnte den Ruf von Linux beeinträchtigen 😛

christian86

Avatar von christian86
44 22. September 2009 21:04

Wenn der PC kein CD Laufwerk hat, kauf ich ihn mir sowieso nicht. Wie will ich da im worst case mein Betriebssystem installieren, wenn das mein einziger PC ist!!! Ein Tower oder Laptop fände ich auch sinnvoller, da erstens mehr Leistung, und zweitens mehr Kombi/Nachbau/Nachrüst-Möglichkeiten.

Außerdem sind mir die 10inch Netbooks zu klein!

Ob nun KDE oder GNOME ist reine Glaubens- UND Anspruchsfrage. Je nachdem wofür man den PC braucht. Ich würde mich aber auch im Falle eines Nicht-Tower-PCs auf jeden Fall für was schlankeres wie XCFE aussprechen!!! (das aber wiederum auf jeden Fall AUCH in deutsch/multilingual installierbar für ein größeres Publikum, meiner Wenigkeit inkl.)

Wenn der USD noch weiter auf 1:1,50 sinkt, dann kann er auch 500$ Kosten, das wären dann - rein rechnerisch - 333.33€, was mehr als erträglich wäre, aber das wäre wohl utopisch einerseits und egoistisch den Amis gegenüber andererseits. 😕

burli

Avatar von burli
45 23. September 2009 12:51

@44: Ich habe fast keinen PC mehr mit CD/DVD Laufwerk. Ich mache alles nur noch über USB Stick. Lieber einen schnellen USB Stick beilegen oder extra kaufen als mit CDs hantieren zu müssen.

Die 1:1 Umrechnung funktioniert leider nicht, weil in D, zumindest beim Import aus USA, Zuschläge draufkommen.

YB5

Avatar von YB5
46 23. September 2009 16:15

@45: Die sich dann durch den günstigen Dollarkurs auch schon wieder aufheben...

christian86

Avatar von christian86
47 25. September 2009 18:06

@44,45 Deshalb hab ich auch rein rechnerisch geschrieben, weil ich damit meinte, dass natürlich Zuschläge drauf kommen. Aber selbst 350 € wären noch mehr als erträglich. Dass keine Ware irgendwo auf der Erde zum EK-Preis verkauft wird, ist mir auch schon klar! 😉

RAM0815

48 15. Januar 2010 20:33

Die Diskussion über KDE und Gnome nervt. Ich würde den Kunden die Wahl lassen. Eine, bei der Installation grafisch gut aufgemachte Seite, bei der man die Vor-und Nachteile visuell und in unmissverständlichen Wörtern vermittelt bekommt, wäre meine Lösung. - natürlich mit einer [Empfohlen] Markierung - warscheinl. bei KDE. Der Kunde/Nutzer hat dann die Wahl, ohne großartig einen Textabsatz lesen zu müssen. (Was viele entnervt unterlassen.) - Ein Vorteil von OSS, den man in der Wirtschaft effektiver nutzen könnte.