Damit die Zulieferer der PC- und Laptop-Hersteller diesen Markt für sich als lukratives Geschäft entdecken, wurde eigens eine Mailingliste ins Leben gerufen. Dort können sich alle diejenigen eintragen, die ernsthaftes Interesse an dem Kauf eines solchen Laptops haben, das ohne Beschränkungen mit Freier Software betrieben werden kann.
Bei genügend Zuspruch will Mark sich mit OEMs in Verbindung setzen, um so ein Laptop auf Basis der Vorbestellungen zu verwirklichen.
Informationen und Vorschläge zur verwendeten Hardware können direkt im Wiki nachgelesen werden.
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Free Software Laptop
Mark Shuttleworth griff in seinem heutigen Blog-Eintrag die Frage auf, mit was für einem Laptop Freie Software wie Gobuntu oder gNewSense betrieben werden könne, ohne irgendwelche Kompromisse mit proprietären Bestandteilen eingehen zu müssen.
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Go Gobuntu
Wie bereits im April angekündigt wurde, plante Canonical eine neue Version von Ubuntu, die nur freie Bestandteile enthält. Die erste Testversion von Gobuntu steht für Entwickler nun zur Verfügung.
Mark Shuttleworth ruft in seinem Blog Entwickler auf, die bei der "Säuberung" von proprietären Komponenten in Gobuntu helfen wollen. Vorrangig bezieht sich dies auf Hardwaretreiber, soll in naher Zukunft aber ausgeweitet werden, wenn mehr Entwickler bei dem Projekt helfen.
Gobuntu soll damit eine klarere und leichter zu betreuende Basis für Projekte wie gNewSense bilden. Das Betriebssystem scheint also nicht, wie früher vermutet, auf gNewSense aufzubauen, sondern eigenständig entwickelt zu werden.
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Paketinstallation per Mausklick
Zugegeben, in Ubuntu ist die Paketinstallation kein großes Hindernis. Selbst ein einzelnes Deb-Paket lässt sich in den meisten Desktopumgebungen mit einem einzigen Klick bzw. Doppelklick installieren. Dennoch wollen die Ubuntu-Entwickler für Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon" die Installation noch ein Stück vereinfachen.
Hierfür soll ein neuer Protokollhandler erstellt werden, der mit dem Kürzel apt:// verknüpft ist. So könnte man also auf dem Desktop solch ein Icon wie rechts zu sehen ablegen. Bei dem Klick darauf erscheint eine Dialogbox und fragt, ob man das Paket (in diesem Fall amule) wirklich installieren will. Falls ja, wird das Passwort abgefragt und das Paket installiert.
Auf diese Art und Weise kann man z.B. in eigenen Blogs, Foren oder Chats den Nutzern schnell helfen, indem man einfach eine URL zum Anklicken angibt, die dann die gewünschten Pakete installiert. Man muss also nicht mehr selbst von Hand den Paketmanager bemühen.
Wer eine potentiellen Missbrauch hierin sieht, muss enttäuscht werden, denn der Handler selbst installiert nicht ein Deb-Paket aus irgendeiner Quelle, sondern ruft nur ein
sudo apt-get install Paketname
auf. Dadurch können und werden nur solche Programme installiert, die auch über die Paketquellen verfügbar sind. Natürlich ist es möglich, einen ganz anderen Linktext als den eigentlichen Link zu präsentieren, wie dies bei http-Links auch der Fall ist. Durch die Abfrage des Systems, ob das Paket installiert werden soll, erhält man aber eine genaue Rückmeldung. Im schlimmsten Fall installiert man sich so nur ein Paket, das man nicht haben wollte.Wer als Alpha-Tester bereits Gutsy einsetzt, benötigt für die Funktionalität das Paket apturl, welches man sich in diesem Blog herunterladen kann. Die Verknüpfung mit apt:// funktioniert aktuell aber nur mit dem Firefox-Browser.
Eine Frage, die noch offen ist, ist, ob man das Protokoll so konfigurieren kann, dass es mit dem Paketmanager seiner Wahl funktioniert. aptitude-Nutzer möchten ihr System meistens nicht durch apt-get-Aufrufe durcheinanderbringen. Ebenso wäre eine Einbettung in Synaptic schön, so dass so eine apt-Installation in der Chronik auftaucht.
Quelle: Blog von Rafael Proença
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Gerüchte um Ubuntu Dells in Deutschland
Langsam scheint es Realität zu werden. Dell hat nun bestätigt, dass man plane die PCs und Notebooks mit vorinstalliertem Ubuntu Linux auch außerhalb der USA anzubieten. Ein Großteil der Fragen im Linux-Forum des Unternehmens bezog sich auf den Verkaufsstart der Ubuntu-PCs in Ländern außerhalb der USA. Dies berichtet heute heise online.
Dass auch Deutschland zu den betroffenen Ländern gehört, wurde bisher noch nicht offiziell bestätigt. Sowohl die starke Verbreitung von Ubuntu in Deutschland, als auch die wachsende Gerüchteküche deuten jedoch darauf hin. Klarheit über die Liste der Länder, in denen Ubuntu demnächst vertrieben werden soll, könnte am 7. August, dem zweiten Tag der LinuxWorld herrschen, wenn Dell-CTO Kevin Kettler auf seinem Vortrag weitere Details bekannt geben sollte.
Weiterhin plant Dell Ubuntu-PCs auch zukünftig kleinen und mittelständischen Unternehmen anzubieten. Die Gerüchte und Ankündigungen könnten ein Zeichen sein, dass die Ubuntu-Angebote in den USA gut angenommen werden. Auch wenn es von Seiten Dells noch keine offiziellen Zahlen dafür gibt, die das belegen.
(Dank an Dennis)
Diskussion und Kommentare
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Ubuntu Linux bei "neues"
Die Computersendung neues von 3sat zeigte in seiner Sendung vom 8. Juli 2007 einen Bericht über Ubuntu Linux. Zusätzlich führte man ein kurzes Interview mit Mark Shuttleworth, dem Gründer von Ubuntu Linux.
In dem Bericht wird kurz die Entwicklung von Linux vorgestellt und dann im speziellen auf Ubuntu bzw. dessen verschiedene "Flavours" eingegangen. Auch das linux4afrika findet Erwähnung, bei der Edubuntu auf der gespendeten Hardware eingesetzt wird.
Mark Shuttleworth erklärt in dem Interview, dass das freie Ubuntu Linux und die Firma Canonical zwei getrennte Dinge sind, die versuchen erfolgreich miteinander zu arbeiten. Ebenso gibt er eine Prognose ab, dass die großen Hersteller proprietärer Software wie Microsoft, Oracle oder SAP in den nächsten zehn Jahren mehr quelloffene Projekte veröffentlichen müssen, wenn sie weiter mitspielen wollen. Die Zukunft gehöre laut Shuttleworth ganz klar Open Source.
Den gesamten Bericht kann man sich in der ZDFmediathek als WMV- oder Real-Stream anschauen. Auf der neues-Webseite findet man auch einen ausführlichen Text dazu mit vielen Links zum Thema.
Die komplette neues-Sendung wird auch an folgenden Terminen im Fernsehen wiederholt:
- Montag, 09.07.07: 7:00 Uhr auf 3sat
- Montag, 09.07.07: 9:45 Uhr auf 3sat
- Dienstag, 10.07.07: 1:50 Uhr auf ZDF
- Donnerstag, 12.07.07: 15:15 Uhr auf dem ZDF-Infokanal
Diskussion und Kommentare
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TimeVault: Eine Zeitmaschine für Ubuntu
Es war eines der Highlights auf der diesjährigen World Wide Developer Conference von Apple: Stolz kündigte Steve Jobs ein Programm Namens Time Machine für die kommende Version des Betriebssystems Mac OS X an. Time Machine soll es Macintosh-Usern künftig sehr einfach machen, Backups ihrer Daten von einem beliebigen Zeitpunkt in der Vergangenheit wiederherzustellen. Noch bevor die neue Version 10.5 des Apple-Betriebssystems veröffentlicht wurde, gelang es nun allerdings Ubuntu-Entwicklern ein Programm mit gleicher Funktionalität zu schreiben, das sie im Ubuntu-Forum vorstellten und das in einer ersten Alpha-Version als TimeVault für Ubuntu zum Download bereit steht.
Die Technik von TimeVault ("Zeittresor") basiert dabei auf bekannten Backup- bzw. Snapshot-Lösungen für Linux wie Dirvish, Glastree, pdumpfs und rsnapshot, die im Hintergrund arbeiten. Davon bekommt der Nutzer jedoch nichts mit. Er bemerkt nur, wie die Oberfläche des Dateimanagers Nautilus um einen Kalender ergänzt wird, über den sich Schnappschüsse des entsprechenden Ordners zu bestimmten Zeitpunkten wiederherstellen lassen. Zur Zeit wird diskutiert, ob TimeVault breits in die kommende Version von Ubuntu aufgenommen wird. Bisher funktioniert das Programm jedoch nur zusammen mit Nautilus, setzt also die Desktop-Oberfläche GNOME voraus.
Quelle: Linux Magazin
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Video-Training zu Ubuntu Linux
Galileo Computing bietet auf seiner Website ab sofort drei Stunden kostenloses Video-Training zu Ubuntu Linux an. Rainer Hattenhauer präsentiert in 28 Lektionen aktuelles Praxiswissen zu der beliebten Linux-Distribution.
Das Video-Training zeigt, wie man Ubuntu installiert, einrichtet und die Möglichkeiten und Programme des Betriebssystems nutzt. Ausgerichtet an den Arbeitsschritten und Bedürfnissen von Ein- und Umsteigern wird anschaulich vermittelt, was man wissen muss, um zum Ubuntu-Profi zu werden.
Die Themen:
1. Ubuntu GNU/Linux: Erste Schritte [28:28 Min.]
2. Desktop und Shell [29:57 Min.]
3. Hardware einrichten [22:49 Min.]
4. Netzwerke & Server [26:32 Min.]
5. Anwendersoftware [35:13 Min.]
6. Systemadministration [21:58 Min.]
7. Hilfe [17:26 Min.]Die Gesamtlaufzeit beträgt etwas über 3 Stunden.
Alle Video-Lektionen liegen in voller Länge vor und sind als DSL-Stream optimiert: Videos anschauen.
Herzlichen Dank an Stefan Krumbiegel für diesen Artikel.
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Zweite Alphaversion von Ubuntu 7.10 erschienen
Mit der heute verföffentlichten zweiten Alphaversion von Ubuntu 7.10, die unter dem Namen Tribe 2 in den Varianten Ubuntu, Kubuntu, Edubuntu und Xubuntu zum Download bereitsteht, wurden bereits die ersten für "Gutsy Gibbon" geplanten Features umgesetzt.
So ist in Tribe 2 beispielsweise der 3D-Desktop-Manager Compiz bereits vorinstalliert und aktiviert. Der ebenfalls standardmäßig installierte freie Flash-Player Gnash sorgt für die Darstellung von Flash-Inhalten und unterstützt inzwischen beispielsweise die Wiedergabe von YouTube-Videos. Die Verwaltung eingeschränkter Treiber wurde weiter verbessert: Nun können auch Treiber, die an sich frei sind, jedoch eine proprietäre Firmware benötigen, über das mit Ubuntu mitgelieferte Tool eingerichtet werden. Firefox-Fans können einen Vorschau auf die kommende Version 3.0 des Browsers über die Universe-Paketquellen installieren.
Vor dem produktiven Einsatz dieser frühen Alphaversion wird ausdrücklich gewarnt.
Quelle: Golem.de
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Weitere Ausrichtung von Fluxbuntu
Die Macher des inoffiziellen Ubuntu-Derivats Fluxbuntu haben auf ihrer Webseite am 26. Juni eine kurze Mitteilung verfasst, wie die Zukunft der Distribution aussieht und wieso der alte Terminplan nicht eingehalten werden konnte.
Die Pläne von Fluxbuntu sehen so aus, dass sie einige Feature in Fluxbox einbauen wollen, welche im Standard-Fluxbox nicht enthalten sind. Dazu zählen u.a.:
- Auswahl den Grafikkartentreibers (Vesa oder grafikkartenspezifisch)
- Automatisches Einbinden von transportablen Medien
- graphische Konfigurationswerkzeuge
- ein wirklich nettes Artwork
- evtl. die Fähigkeit, seinen eigenen Desktop an jedem Fluxbuntu-Rechner zu benutzen
Eigentlich wollte Fluxbuntu den Ubuntu 6.06 "Dapper Drake"-Veröffentlichungstermin einhalten, was aber wegen der kurzen Zeitfrist nicht geschafft wurde. Danach war eine Veröffentlichung zu Ubuntu 7.04 "Feisty Fawn" angepeilt. Aufgrund eines zu späten Einstiegs in den Feisty-Zyklus und einiger Bugs wurde auch dieser Plan verworfen.
Nun wurde sich als Ziel gesetzt, fest nach dem Terminplan von Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon" vorzugehen und eine finale Version im Oktober herauszubringen. Die erste Test-CD soll mit Gutsy Tribe 3 am 19. Juli erscheinen.
Dieser Artikel wurde von Ixel eingesandt.
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Bald auch Ubuntu-PCs von HP?
Laut einem Blogeintrag verdichten sich die Gerüchte, dass die seit Ende Mai von Dell angebotenen Ubuntu-PCs so erfolgreich sind, dass auch Hewlett-Packard in einigen Monaten, wenn nicht sogar schon in einigen Wochen, eigene PCs mit vorinstalliertem Ubuntu anbieten will.
Diese Aussage wird auch von dem kleinen PC-Hersteller ZaReason gestützt, die ebenfalls Ubuntu-PCs vertreiben und davon ausgehen, dass in den nächsten zwölf Monaten ein weiterer großer PC-Hersteller auf den Ubuntu-Zug aufspringt.
Derweil erweitert Dell sein Angebot mit Ubuntu-PCs laut Ubuntu News. So wird künftig das Notebook Inspiron 1420N für 799 Dollar angeboten und ein neuer Desktop-PC namens Inspiron 530N, für 499 Dollar, ersetzt den Dimension E520n.
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ISO Testing Tracker hilft bei der Ubuntu-Entwicklung
Der ISO Testing Tracker bietet eine Weboberfläche für ISO-Dateien und Fehlerberichte der neuesten Ubuntu-Entwicklerversion. Eine Direktverbindung mit Launchpad gibt einen guten Überblick, welche Probleme noch bestehen.
Wenn man sich eine ISO-Datei (aktuell z.B. Gutsy Tribe 1) heruntergeladen hat, kann man diese wie gewohnt auf CD brennen und testen. Stellt man einen Fehler fest, meldet man sich beim ISO Testing Tracker an, klickt dann auf die jeweilige CD-Version und findet eine Übersicht diverser CD-Funktionen wie z.B. "check CD", "manual partitioning", "auto-resize" oder "live session". Die Gruppen sind abhängig von der ausgewählten CD-Art "Alternate", "Desktop" oder "Server".
In den einzelnen Gruppen kann man in der Eingabemaske unten über Fehler berichten und auch einen Launchpad-Bug als ID angeben, der dann automatisch verlinkt und angezeigt wird.
Wer allgemein bei den Tests der Entwicklerversionen helfen will, findet auf der Testing-Seite viele Information. Wie und wo man Fehler berichten kann, ist auf der Community-Seite erklärt.
Quelle: henrik’s blog
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Dell: Keine Ubuntu-PCs für Geschäftszwecke
Wie ein Ubuntunutzer in einem Thread im englischen Forum berichtet, habe Dell sich geweigert ihm einen PC, auf dem Ubuntu installiert sein sollte, zu verkaufen.
Nachdem ihm sein Chef aufgetragen hatte, einen Geschäfts-PC für das kleine, nicht profit-orientiertes Unternehmen zu kaufen, habe er sich dazu entschieden, den Verkauf von Linux-PCs durch Dell zu unterstützen.
Bei Dell wurde er leider mit der Begründung abgewiesen, er könne nur Ubuntu-PCs für den Heimgebrauch bestellen, da diese nur für selbigen konzipiert seien. Ein Privatkauf kam für ihn auch nicht in Frage, da er sonst für die fälligen Steuern hätte aufkommen müssen.
Auf IdeaStorm, dem Community-Portal von Dell, wurde schon eine Umfrage zu diesem Fall gestartet, in der Dell aufgefordert wird, Linux-PCs mit Ubuntu auch an Unternehmen zu verkaufen.
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3D-Desktop und mehr: Ausblick auf Ubuntu 7.10
Canonical-Entwickler Scott James Remnant hat auf Ubuntus Entwickler-Mailingliste zahlreiche Details zum kommenden Ubuntu "Gutsy Gibbon" bekannt gegeben, das im Oktober erscheinen soll.
Desktop
Nun, da die die Liste der geplanten Features festehe, sei es Zeit dieser der Öffentlichkeite mitzuteilen, beginnt Remnant seine E-Mail. Demnach soll Ubuntu 7.10 GNOME in der dann aktuellen Version 2.20 mitbringen. Die KDE-Variante Kubuntu wird auf KDE 3.5.7 basieren aber auch schon einzelne KDE4-Pakete zur optionalen Installation in den Paketquellen bereithalten.
Weiterhin soll Ubuntu eine der ersten Linux-Distributionen werden, die mit dem neuen 3D-Desktop-Manager des OpenCompositing-Projekts ausgeliefert wird. OpenCompositing hatte sich als gemeinsame Entwicklerplattform der zwischenzeitlich getrennten 3D-Desktop-Projekte Beryl und Compiz gegründet, nachdem sich beide Projekte im April wiedervereinigten. Der neue 3D-Desktop soll nun standardmäßig aktiviert sein, sofern dies die Hardware unterstütze. Nach wie vor wird es möglich sein, den 3D-Desktop manuell zu deaktivieren, um den gewohnten Metacity-Fenstermanager zu nutzen.
Hardware-Unterstützung
Ubuntu 7.10 wird den Linuxkernel in Version 2.6.22 nutzen und damit verbundende bessere Hardwareunterstützung bieten. Mit X.org in Version 7.3 sollen außerdem eine breitere Unterstützung an Grafikhardware sowie neue Funktionalitäten wie Hot-Plug-Support für Monitore mittels RandR 1.2 in Ubuntu Einzug halten. Der Spezifikation eines "bullet proof X" entsprechend, soll die grafische Oberfläche X.org im Falle eines Konfigurationsproblems automatisch in einen VESA-Modus schalten. Diese Notfall-Konfiguration soll einen grafischen Login mit einer Auflösung von 800x600 ermöglichen, selbst wenn schwerwiegende Probleme mit dem X-Server auftreten. Jegliche "Frickelei" an X.org soll dank vollautomatischer Konfiguration des X-Servers ohne Konfigurationsdatei xorg.conf der Vergangenheit angehören.
Server
Erstmals hat Canonical ein eigenes Server-Team darauf angesetzt, die Server-Eigenschaften von Ubuntu zu verbessern. Dieses wird sich unter anderem darum kümmern, Novells freies Mandatory Access Control-System AppArmor in die Server-Variante von Ubuntu zu integrieren. AppArmor bietet, ähnlich wie das von der NSA entwickelte SELinux, ein feingranulares Rechtemanagementsystem, das die Sicherheit von Servern verbessert. AppArmor soll sich laut Novell vor allem durch eine einfachere Konfiguration gegenüber SELinux abgrenzen.
Stabilität und Performance
Ubuntu 7.10 soll dem Beutzer auch dann einen grafischen Login erlauben, wenn das Dateisystem vollständig voll oder durch andere Umstände nicht beschreibbar ist, um Platz auf der Festplatte zu schaffen. Die Crashrepot-Infrastrktur von Apport wird weiter automatisiert und verbessert werden und auch mit Kernel panics umgehen können. Verbesserungen soll es darüberhinaus bei der Unterstützung von Software-RAIDs und LVMs geben. Upstart in Version 0.5 wird außerdem den Bootprozess weiter beschleunigen und abermals mehr Aufgaben übernehmen.
Desweiteren wird Ubuntu 7.10 das erste Ubuntu-Release sein, das gleichzeitig in der Variante Ubuntu Mobile veröffentlicht wird.
Mutige können bereits jetzt die erste Alphaversion von Ubuntu 7.10 ausprobieren.
Auch heise open und Golem berichten.
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System76 verschickt kostenlose Ubuntu-Sticker
Der argentinische PC-Anbieter und Ubuntu-Partner System76 organisiert weltweit das kostenlose Verschicken von Ubuntu-Stickern.
Ubuntu-User aus Deutschland schicken einen an sie selbst adressierten und mit 55 Cent frankierten Rückumschlag an die folgende Adresse:
Dirk Sohler
X Ubuntu-Sticker
Haldesdorfer Straße 153c
22179 HamburgE-Mail-Adresse für Nachfragen: ubuntu@kamerastars.de
Ubuntu-User aus der Schweiz verwenden diese Adresse und legen einen mit 85 Rappen (B-Post) oder 1.00 Franken (A-Post) frankierten und an sie selbst adressierten Rückumschlag bei:
Pro-OpenSource
Stichwort: X Ubuntu-Stickers
Postfach 52
9011 St. GallenE-Mail-Adresse für Nachfragen: ubuntustickers@ruben-online.ch
Anstatt X sollte jeweils die Anzahl der gewünschten Sticker eingetragen werden. Die Obergrenze sind dabei fünf Sticker. Für Österreich wurde leider noch kein Partner gefunden. Es sollten jeweils nur deutsche bzw. schweizer Briefmarken oder ein internationaler Antwortschein verwendet werden. Mehr aktuelle Informationen zum Sticker-Versand nach Deutschland, Österreich und die Schweiz gibt es unter http://ubuntu.kamerastars.de/.
Quelle: VnTutor
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Immer mehr Kunden wünschen Linux-PCs auch außerhalb der USA
Schon seit Anfang Mai gibt es im Forum von Dell zwei Abstimmungen, die den Hersteller auffordern Linux-PCs außerhalb der USA anzubieten.
Insgesamt haben mittlerweile mehr als 45.000 Personen dafür abgestimmt.Dell liefert seit Ende Mai (wir berichteten) PCs auf Wunsch mit Ubuntu aus, nachdem sich über 100.000 Kunden bei der Online-Umfrage dafür ausgesprochen hatten.
Wann erste PCs von Dell auch bei uns mit vorinstalliertem Ubuntu erhältlich sein werden, steht leider noch nicht fest. Probleme bereiten laut Dell im Moment noch hauptsächlich lizenzrechtliche Hürden bei Treibern.
Umfragen im Dell-Forum:
Sell Linux PCs Wordwide - not only the United States
Dell Ubuntu for Europe