staging.inyokaproject.org

Das Jahr 2010 in der Retrospektive

ubuntu_und_ich.png

Das neue Jahr hat begonnen – Grund genug für uns, einen Blick zurück auf das alte zu werfen. 2010 gab es sehr viel über ubuntuusers.de und Ubuntu selbst zu berichten. Zwei erfolgreiche Ubuntuversionen wurden willkommen geheißen und auch sonst hat sich im Open-Source-Umfeld einiges getan, was wir mit diesem Jahresrückblick nochmals in den Fokus bringen möchten.

Januar

Im Januar berichteten wir über eine andere Dokumentation zu Ubuntu. Ein Lehrer, Martin Schiedt, berichtete über die Integration von Ubuntu an seiner Schule und die daraus entstandene Dokumentation, die jedem als PDF per Download zur Verfügung steht. Martin_Schiedt_rechner.png

Das Wiki feierte Geburtstag und wurde fünf Jahre alt. Mit mehreren tausend Beiträgen ist es eines der Filetstücke bei ubuntuusers.de. Erst wurde die Software DokuWiki und später dann MoinMoin eingesetzt bis das Wiki, wie auch das gesamte Portal, mit der hauseigenen Software Inyoka betrieben wurde und endlich eine Performance erreichte, die auch neue Ubuntu-Veröffentlichungen ohne größere Ausfälle überstand.

Februar

Nachdem bei ubuntuusers.de im vergangenen Jahr schon einmal eine Bereinigungsaktion von Nutzern stattgefunden hatte, wurde nun eine weitere Bereinigung durchgeführt. Diesmal betraf es die Benutzernamen.

Am 9. Februar erschien KDE 4.4 „Caikaku“. Wichtigste Neuerungen waren eine erhebliche Verbesserung des semantischen Desktops Nepomuk, die Überarbeitung etlicher Plasma-Bedienelemente, neue Möglichkeiten bei Widgets wie der Austausch dieser Miniprogramme mit anderen Nutzern, eine erste Version für Netbooks, neue Funktionen des Fenstermanagers KWin und eine neue Kontaktverwaltung (PIM). Wie immer wurden viele Fehler behoben und festgelegt, dass es Bestandteil von Ubuntu 10.04 LTS werden wird.

fsfe-valentinstag-aktion-150x90.png Der FSFE organisierte dieses Jahr zum Valentinstag eine besondere Aktion. Hier konnte man Entwicklern von Freier Software auf ganz spezielle Art danken – mit einer Dankesnachricht, mit einem spendierten Drink, einem geschenkten Buch oder auch mit einer virtuellen Umarmung.

März

Im März gab Canonical ihr neues Corporate Design bekannt. Unter dem Namen „Light“ wurde das neue Layout präsentiert, welches ab der im April erscheinenden Version Lucid Lynx eingesetzt werden soll. Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass die Fensterbefehle in Zukunft in der GNOME-Version von Ubuntu auf der linken Seite zu finden sind.

Das Verhältnis zwischen Debian und Ubuntu ist schon von Anbeginn ein schwieriges. Lucas Nussbaum (Debian- und Ubuntu-Entwickler) berichtete über seine Sicht der Dinge. Er weist in seinem Beitrag darauf hin, wievel von Debian in Ubuntu übernommen wird und wo beide Projekte voneinander profitieren können.

Außerdem gab es Neuigkeiten aus der Ubuntu-Entwicklung: Es wurde der Ubuntu One Music Store eröffnet. Damit gab es für die Anwender eine weitere Möglichkeit, auf so genannten „paid-content“ innerhalb Ubuntus zuzugreifen.

April

Auf ubuntuusers.de hieß es auch in diesem Jahr wieder: „April, April“. Dieses Mal hatte sich das Team gleich mehrere Themen ausgesucht, um die Nutzer hinters Licht zu führen, da viele nach einem erkannten Aprilscherz nicht mit noch einem weiteren rechneten. Diesmal NewDesign.jpg wurde eine Problematik aus dem Open-Source-Bereich als Hauptstrang des Aprilscherzes aufgegriffen. Hierbei ging es um die Käuflichkeit von Projekten und die entstehenden Problematiken dabei.

Anfang April erschien das neue Gnome: 2.30, welches auch in der darauf folgenden Ubuntu-Version 10.04 zum Einsatz kam. Die wichtigsten Neuerungen dieser Version befinden sich dabei „unter der Haube“. So wurden unter anderem viele Bibliotheken aufgeräumt oder erweitert. Eine wichtige Fehlerbehebung war, das die Applets im Panel bei einer Änderung der Auflösung nicht mehr durcheinander gewürfelt wurden.

Eine Neuerung kam im Wiki hinzu: der Installationsknopf. Durch einfaches Anklicken des Buttons werden Programme installiert, wenn die Quellen der Programme dem System bekannt sind. Die neue Erweiterung soll die Installation für Anfänger leichter und insgesamt bequemer machen und mehr Ubuntunutzer ins Wiki locken.

Ende April erschien die neue LTS Version von Ubuntu: Ubuntu 10.04 LTS „Lucid Lynx“. Zum ersten Mal kam das neue Theme des Desktops „Light“ zum Einsatz. Als Standarddateisystem benutzt Lucid das ext4. Weiter zur Standardinstallation gehören Firefox 3.6, Gnome 2.30, GRUB 2 und OpenOffice.org in Version 3.2. Neu ist auch noch, dass Canonical eine Zertifizierung als „Ubuntu Certified Professional“ für sogenannte „junior-level“ Systemadministratoren eingeführt hat.

Mai

Auch im Mai gab es wieder zwei Projektvorstellungen. Zum einen eins über das etwas andere Spiel JVGS, in dem das Ikhaya ein Interview mit dem Entwickler durchgeführt hat und zum andern wurde einfachJabber.de vorgestellt, das durch einen Blogger im Planeten auf die Beine gestellt wurde.

Anfang Mai fand das jährlich stattfindende Treffen des ubuntuusers.de-Teams statt. Wie im Jahr zuvor war der Veranstaltungsort das Linuxhotel in Essen. Das Wikiteam hat zusammen mit dem Webteam zwei Vorlagen (Inhaltsverzeichnis und PPA/Fremdquelle) für das Wiki erstellt und diverse andere überarbeitet. Die Supporter haben sich ausgiebig über die Zukunft des Entwicklerforums und den allgemeinen Umgang mit der Entwicklerversion Gedanken gemacht. Das Ikhayateam hat vorrangig an der Organisation der unterschiedlichen Zuständigkeitsbereiche gearbeitet.

Der Linux-Kernel 2.6.34 schaffte es zwar nie in eine stabile Ubuntuversion, brachte aber einige Neuerungen mit: So können u.a. GPUs im laufenden Betrieb gewechselt werden (wenn man davon absieht, dass X neu gestartet werden musste), der Nvidia-Treiber Nouveau wurde etwas freier, mit Ceph per Netzwerk zu Clustern zusammengeschlossene Server und LogFS für Flash-basierten Speichermedien werden zwei neue Dateisysteme unterstützt, Energiesparsysteme wurden verbessert und etliche neue Treiber wurden eingepflegt.

Martin Gräßlin, KDE Entwickler, erzählte uns in einem Interview, warum er sich ehrenamtlich in Open Source Communitys einbringt. Sein Spezialgebiet sind Fensterdekorationen, über die er im Interview berichtet. Weiter gab uns Martin einen Einblick, wie man am besten einen Bugreport schreibt und vorbereitet, so dass Entwickler seiner Meinung nach am meisten damit etwas anfangen können.

Juni

Zum 16. Mal fand der LinuxTag in Berlin statt. Das größte Linuxevent in Europa zog 11.600 Teilnehmer, etwas mehr als im Vorjahr, an. Ubuntu war die Tage vertreten und trat am Samstag mit vielen Vorträgen, Mark Shuttleworth und einem Grillevent an.

K3b wurde in der Verion 2.0 veröffentlicht. In dieser wurde das KDE-Brennprogramm K3b auf die KDE Development Platform in Version 4 portiert und unterstützt auch Blu-Ray Disks.

Juli

Vom 26. bis 30. Juli traf sich die GNOME-Entwicklergemeinde in Den Haag um über GNOME 3.0, GNOME und Canonical und die Zusammenarbeit mit KDE zu diskutieren.

Nach einer langen Übersetzungszeit und vielen Helfern wurde das Ubuntu Manual auch in deutsch veröffentlicht. Inhaltlich ist das Ubuntu Manual primär auf Ubuntu-Neueinsteiger zugeschnitten und deckt die dafür relevanten Aspekte wie die Installation, die Arbeitsumgebung und das Arbeiten mit Ubuntu ab. Dabei wird unter anderem auf die Verwendung das Internets, Wiedergabe von Audio- und Video-Inhalten, Bearbeiten von Dokumenten sowie das Einrichten von Hardwarekomponenten eingegangen.

August

narwale.jpg Mark Shuttleworth, der Gründer der Firma Canonical, hat den Offiziellen Namen der im April erscheinenden Ubuntu-Version 11.04 bekannt gegeben. Sie bekommt den Codenamen „Natty Narwhal“ (Schicker Narwal). Wie immer setzt sich der Codename aus einem ungewöhnlichen Tier, der Narwal und einem Adjektiv „Natty“ zusammen. Da in diesen Release besonderen Wert auf das Aussehen gelegt wird, würde das Adjektiv „schick“ sehr gut dazu passen, meinte Mark Shuttleworth in seinem Blogeintrag 🇬🇧 . Wie es sich schon auf der GUADEC 🇬🇧 andeutete, wird Ubuntu 11.04 nicht mit GNOME 3.0 ausgeliefert.

Während eines kurzen Downtime hat das Webteam Xapian, die Bibliothek die auf ubuntuusers.de das Suchen ermöglicht, auf den neusten Stand gebracht und gleichzeitig sämtliche Inhalte neu Indiziert. Dadurch sollte jetzt die Suche in den Unterforen wieder Problemlos funktionieren und auch die allgemeine Performance sollte besser sein. Darüber hinaus gab noch zahlreiche weitere Veränderungen.

September

Im September stellten wir das Projekt „Ubuntu-Frauen“ vor. Dies Projekt ist gegründet worden, um den geringen Anteil von Frauen in den FLOSS Projekten zu erhöhen, denn nur 1,5 Prozent der FLOSS-Community-Mitglieder sind weiblich.

Mark Shuttleworth ging in einem Blogbeitrag auf die Kritik, die an Ubuntu erhoben wurde, ein. Diese Kritik bezog sich hauptsächlich auf die geringen Codebeiträge seitens Canonical an Upstreamprojekte wie dem Linux-Kernel. Als einen großen Beitrag bezeichnete er die Erstellung von Ubuntu, da die Zusammenstellung der Distribution verschiedenen Gruppen wie Anwendern, Designern und Entwicklern leichter gemacht wird zu Linux zu finden.

Mit der Einführung des Software Centers in Ubuntu hat Canonical von Anfang an geplant, auch Software von Drittanbietern anzubieten. Hierzu wurden die Richtlinien für das Einreichen neuer Programme, die in naher Zukunft über das Repository „extra.ubuntu.com“ erreichbar sind, bekannt gegeben. In diesen Richtlinien wird festgehalten, dass die Anwendungen ohne eigene weitere abhängigen Pakete auskommen soll, sodass sie entweder ihre eigenen Bibliotheken bereits mitbringen oder auf schon vorhandenen Bibliotheken in den Paketquellen zurückgreifen.

Seit über zehn Jahren existierte die freie Office Suite OpenOffice.org. Am 19. Juli 2000 wurde das Projekt erstmals von Sun Microsystems bekannt gegeben. Während dieser Zeit wurden viele Änderungen, Erweiterungen und Verbesserungen vorgenommen. Die Community gründete als Fork ein eigenes Projekt: LibreOffice.

Oktober

Im Oktober erschien die neue Ubuntu Version 10.10 „Maverick Meerkat“ und zwar am 10.10.2010. Das Ubuntu-Designteam hat für die Version eine neue Schriftart kreiert. Das Fotoprogramm Shotwell hat F-Spot ersetzt. Ein neues Soundmenü wurde ebenfalls in Maverick neu eingesetzt. haeppy_burzelday.jpg

Es wurden auch wieder Geburtstage gefeiert und zwar zum sechsten Mal. Erst der Geburtstag von ubuntuusers.de, wo ein paar Interviews geführt wurden und dann wurde Ubuntu auch noch eingeschult.

Die Ubuntu Community traf sich dieses Jahr in Leipzig zur UbuCon. Dort fanden interessante Vorträge und Diskussionen rund um die Distribution und Community statt. Dies Social Events haben auch wieder Anklang bei den Besuchern gefunden.

Mark Shuttleworth gab bekannt, dass Unity statt GNOME Shell in Natty Narwhal (11.04) als Standard ausgeliefert wird. Diese Entscheidung wurde beim Ubuntu Developer Summit den Teilnehmern in einer Ansprache mitgeteilt. Dies löste in der Community eine kontroverse Diskussion aus.

November

Canonical hat eine weitere grundlegende Entscheidung für die Weiterentwicklung von Ubuntu getroffen. In seinem Blog schrieb Mark Shuttleworth das statt des bisher Eingesetzten Display-Server X.Org bald der Display-Server Wayland eingesetzt werden soll. X.Org ist, für das Ziel von Ubuntu, einen schlanken und schnellen Desktop zu realiesieren, im Zusammenhang mit Unity nicht geeignet. Shuttleworth rechnet mit einem Entwicklungszeitraum von ungefähr einem Jahr, bis eine erste funktionstüchtige Version bereitsteht. Bis Wayland auch auf Produktivsystemen eingesetzt werden kann, dürften allerdings noch einige Jahre vergehen.

Um die Moderation des Planeten, bei einer aktuellen Stärke von 80 Blogs, übersichtlicher und transparenter gestalten zu können, hat sich das Ikhayateam entschlossen die Planetenregeln schriftlich nieder zulegen. Ein besonderes Augenmerk wurde hierbei auf Themen gelegt, die in der Vergangenheit zu Unstimmigkeiten mit den Bloggern geführt haben, wie z.B. kommerzielle Werbung (Affiliate-Links) oder Aufrufe zur „persönlichen Bereicherung“ (Flattr). Die Aufnahmekriterien für Blogs haben ebenfalls ihren Weg in den Regeln gefunden.

Im November wurde auch die erste Version von Linaro veröffentlicht. Linaro ist eine Organisation, die sich aus vielen großen Firmen, unter anderem auch Canonical, zusammensetzt und Anpassungen an Applikationen und dem Linux-Kernel vornimmt, damit dieser auf der ARM_Architektur funktionsfähig ist. ARM Prozessoren werden größtenteils in aktuellen Smartphones und in Eingebetteten Sytemen genutzt. Die Beiträge die von der Organisation gemacht werden, fließen so in die Upstream-Projekte zurück.

In diesem Monat fand zum zweiten mal nach 2009 die OpenRheinRuhr in Oberhausen statt. Auf der Messe waren auch viele OpenSource-Projekte vertreten, die ihre eigenen Stände hatten. So gab es Stände unter anderem von Ubuntu, Drupal, OpenOffice.org und LibreOffice. Auf Grund des Forks von OpenOffice.org, woraus folglich LibreOffice entstanden ist, führten wir je ein Interview mit den Verantwortlichen von OpenOffice.org und LibreOffice.

Dezember

Das Portal hat in der Vergangenheit viele kleine Wandlungen durchgemacht. So ist es nicht erstaunlich, dass auch die Profilseite irgendwann einmal eine Rundumerneuerung benötigt. So wurde im Dezember die Gemeinschaft dazu aufgerufen, Vorschläge für neue Dienste auf der Profilseite der jeweiligen Benutzer einzureichen, denn manche Dienste sind mittlerweile veraltet oder wurden nur von einem kleinen Bruchteil der Community genutzt, wofür neue Dienste, die in den letzten Jahren in den Tiefen des Internets immer bekannter wurden, noch nicht auf der Seite vertreten waren.

Vor gut 1 ½ Jahren hat der KDE-Entwickler Frank Karlitschek das Projekt Open-PC 🇬🇧 vorgestellt. Mithilfe des Projektes sollen Linux-PC von der Community für die Community entwickelt werden. Die bereitgestellte Hardware soll im Bereich Kompatibilität mit Linux keine Probleme bereiten. Ebenso wird darauf geachtet, dass bei der Zusammenstellung nur freie Software Verwendung findet. Auf dieser Basis konnte das Open-PC-Projekt jetzt drei Rechner, in verschiedenen Formaten bereitstellen.

KOffice, das Büro-Paket der KDE-Community wurde unter dem Namen Calligra 🇬🇧 geforkt. Durch den Fork, sowie die Umstellung auf das Versionsverwaltungssystem Git, soll neuer Schwung in das Projekt gebracht werden. Das Entwicklerteam, das um mehrere neue Mitglieder erweitert wurde, erwartet durch diesen Schritt, eine schnellere Entwicklung und hochwertigeren Programmcode.

Nachdem bereits im Mai Erfolge erzielt wurden, wurden nun wieder einige kostenpflichtige Spiele zum Selbstbestimmungspreis angeboten: die Strategiespiele Cortex Command 🇬🇧 und Revenge Of The Titans 🇬🇧 , das Puzzle Braid 🇬🇧 , das Adventure Machinarium und das Physik-Spiel Osmos

Ausblick

Neben den Rückblick auf das alte Jahr, gibt es traditionell auch einen Ausblick auf das neue Jahr. Das soll auch dieses mal nicht Versäumt werden.

Das Gesamtteam

Am Anfang des Jahres stehen wieder Wahlen an. Zunächst wird die Projektleitung (PL) gewählt, anschließend die Teamleiter (TL) der einzelnen Teams. Da jedes Team von mangelndem Interesse seitens der Anwenderschaft betroffen ist, gestaltet sich diese Wahlen mitunter schwierig, vor allem die der Projektleitung, da vor allem diese Personen eine äußerst wichtige Aufgabe und Funktion übernehmen, die zum Teil sehr zeitintensiv sind. Die neue PL, die sich aus „normalen“ Teamern zusammensetzt, kann dadurch weniger aktiv am Geschehen des Ursprungsteams mitwirken.

Im Frühjahr (Mai/Juni) findet das sechste Teamtreffen statt. Auf diesen Treffen werden Lösungen zu Problemen rund um ubuntuusers.de auf dem „kurzen Dienstweg“ gesucht.

Ubuntu & Co.

Im April (11.04 „Natty Narwhal“) und Oktober (10.11) werden die diesjährigen Ubuntuversionen erscheinen. Voraussichtlich im Frühjahr wird von Mozilla der Browser Firefox in Version 4 veröffentlicht. Vieles spricht dafür, dass die erste stabile Version von „LibreOffice“ im Laufe des Jahres kommen wird.

Das ubuntuusers-Team wünscht euch ein gutes und erfolgreiches 2011!

Veröffentlicht von toddy | 1. Januar 2011 23:15 | Kategorie: Ubuntu und ich | # Fehler im Artikel melden

clocker

Avatar von clocker
1 2. Januar 2011 00:32

Super Rückblick. Danke schön 👍

zerwas

Avatar von zerwas
2 2. Januar 2011 00:52

Danke für diese Retrospektive.

Pokernikus

3 2. Januar 2011 01:52

Ja! Sehr gut!

Froschmann1968

Avatar von Froschmann1968
4 2. Januar 2011 09:32

Danke an das Team für den schönen Jahresrückblick. Leider sieht das Jahr 2011 für mich dann nicht mehr so gut aus in Sachen Ubuntu. Bis zur Version 10.10 konnte ich die offiziellen Versionen nicht abwarten, und habe meist schon die alpha Version auf dem Laptop gehabt. Jetzt wird es anders aussehen, Ich habe auf meinem Netbook einmal Unity drauf gehabt und für mich als letzten ....... empfunden. Nun sagen viele, warte mal ab, das bisherige Gnome wird man Nachinstallieren können. Leider habe ich hier auf dem Lande nur DSL-light, wobei ich schon für die knappen 700MB Installationsdateien mehr als 4 Stunden brauche für den Download. Und dann nochmal einen kompletten Desktop nachinstallieren? Nein, wird es keine Gnomeversion so wie es eine XFCE Version geben, werde ich mich nach einer anderen Distribution umsehen. Trotzdem hoffe ich dann an dieser Stelle, das es bei mir auch im Jahr 2011 mit Ubuntu weitergeht. Wünsche allen hier ein aufregendes und schönes neues Jahr.

serenity

Avatar von serenity
5 2. Januar 2011 10:06

@4: https://shipit.ubuntu.com/ Dort kannst Du Dir kostenlos CDs anfordern.

revalklaus

6 2. Januar 2011 10:36

Super Rückblick. Im Moment kann man eigentlich nur abwarten, und sich auf die nächste LTS freuen. Nur wenn keine properietären Nvidiatreiber geben sollte, wird es wieder zum Distri suchen. Doch so kompletter Desktop sind doch keine 700 Mb. Die dauern bei mir auch 5 Stunden zum laden. Nur weil der Download so lange dauert, auf Ubuntu verzichten? Und noch ein glückliches und gesundes neues Jahr für alle.

KFX

7 2. Januar 2011 10:37

ein sehr gelungender Rückblick! Doch unter "Ubuntu & Co." ist ein kleiner Zahlendreher. Ich glaube nicht das wir Version 10.11 dieses Jahr noch erwarten können.

Froschmann1968

Avatar von Froschmann1968
8 2. Januar 2011 10:39

@5: einmal gemacht, hat enorm lange gedauert, da kam dann eine neue Version raus. Ubuntu hatte am Anfang den Ansatz, alles auch in armen Ländern schnell und günstig auf den PC zu bekommen. Der Ansatz war nicht, lad dies und das nach, bestell dir eine CD usw......

Developer92

Avatar von Developer92
9 2. Januar 2011 12:54

@5: Die verschicken aber komischerweise auch nicht mehr an jeden. Ich hab einmal ein paar CD's bekommen als ich Ubuntu in meiner Umgebung verbreiten wollte. Das wars aber auch schon. Das Jahr darauf wollte ich mangels DSL wieder ne CD anfordern aber hab keine bekommen. Begründung weiß ich nicht mehr genau, aber es lief darauf hinaus dass ich ne Ubuntu-CD hätte kaufen sollen. Wärs zwar an sich Wert gewesen aber nur wegen ner CD bestellen? Never! Da mussten auch gleich ein paar Ubuntu Sticker und so mit 😀

kutteldaddeldu

10 2. Januar 2011 13:13

Schöner Rückblick!

Ich muss aber etwas Wasser in den Wein gießen, da mir ein sehr wichtiger – negativer – Punkt gefehlt hat: Dieses Jahr gab es viele Selbstlöschungen von ehemals sehr aktiven Nutzern. Ich komme da u.a. (ich vermute, dass ich noch Leute übersehen habe) auf:

  • Chrissss (37.960 Beiträge)

  • Lunar (5.810)

  • Bordi (4.211)

  • Hello World (3.631)

  • Sid Burn (2.167)

  • (glasen mit 2.691 Beiträgen hat sich schon Ende 2009 gelöscht?)

Das waren alles Nutzer mit insgesamt extrem viel technischem Wissen und hochwertigen Beiträgen. (Um gar nicht erst von der Sonderrolle Chrissss' zu reden.)

Diese (in ihrer Massivität wohl nicht zufällige?) Häufung von Austritten sowie die unschönen Umstände von Chrissss' Abschied als Planetenblogger halte ich für ein absolutes Alarmzeichen für Ubuntuusers – und sie machen das Jahr aus deutscher Ubuntu-Sicht meiner Meinung nach zu einem extrem durchwachsenen, wenn nicht sogar eindeutig schlechten.

Ich fände es schön, wenn den Genannten in einem Rückblick, sozusagen postum ☺ , für Ihren Einsatz gedankt würde.

phiphi

Avatar von phiphi
11 2. Januar 2011 13:43

@Froschmann: Das Standard GNOME wird immer noch auf der CD enthalten sein. Denn die Unity Oberfläche benötigt eine Grafikkarte mit 3D Treibern. Wenn du nun die Natty CD nimmst und als LiveCD Unity testen möchtest geht das nicht mal, denn um die Treiber zu aktivieren müsstest du neu starten und damit sind auch die Treiber wieder weg. Ich habs jedenfalls nicht geschafft nur X neu zu starten.

Auch nachträglich kannst du GNOME immer noch auswählen!

Dimanche

Ikhayateam

12 2. Januar 2011 14:18

@7: Danke für den Hinweis!

Wurde geändert.

VLG Dimanche

barcc

Avatar von barcc
13 2. Januar 2011 15:21

Im August steht:

Wie es sich schon auf der GUADEC 🇬🇧 andeutete, wird Ubuntu 11.04 nicht mit GNOME 3.0 ausgeliefert.

Das sollte wahrscheinlich heißen "... wurde Ubuntu 10.10 nicht mit GNOME 3.0 ausgeliefert." ? In Natty 11.04 kommt natürlich GNOME 3.

Ritze

Avatar von Ritze
14 2. Januar 2011 15:25

@13: Nein, das hat schon seine Richtigkeit.

barcc

Avatar von barcc
15 2. Januar 2011 15:42

Dimanche

Ikhayateam

16 2. Januar 2011 16:33

@13: In „Natty“ kommt „Unity“ als Desktop. Man soll „GNOME“ aber nach Installieren können.

VLG Dimanche

mgraesslin

Avatar von mgraesslin
17 2. Januar 2011 16:34

@15: ich vermute mal, dass hier mit GNOME 3 die GNOME Shell gemeint ist, die natürlich nicht GNOME 3 ist.

phiphi

Avatar von phiphi
18 2. Januar 2011 18:58

@16 GNOME muss man auch nicht nachinstallieren, ist immer als Fallback und auswahlmöglichkeit dabei.

barcc

Avatar von barcc
19 2. Januar 2011 19:14

@16: In dem von dir verlinkten Artikel stehts übrigens richtig ("GNOME 3 mit GNOME Shell"). Die GNOME Shell braucht übrigens genauso wie Unity Hardwarebeschleunigung, ohne diese hat man in beiden Fällen den klassischen GNOME Desktop, und der ist auch in Natty in der Standardinstallation.

Froschmann1968

Avatar von Froschmann1968
20 3. Januar 2011 17:15

@19: Das wäre in meinen Augen die richtige Lösung. Einmal Ubuntu installieren und dann nur zwischen Unity und Gnome auswählen (umschalten). Damit könnte ich gut leben ☺

Lignux

21 3. Januar 2011 17:15

@4: Alternativ könntest du auch hin und wieder in Linux-Zeitschriften nach G/K/Xubuntu-CDs schauen. Würde dich halt etwas kosten.

Froschmann1968

Avatar von Froschmann1968
22 3. Januar 2011 17:19

@21: Im Zeitalter von Online und Cloud, möchte ich eigentlich nicht mehr von Heft- oder Postwurf-CD's installieren. Wobei in den Heften meistens sowieso Ubuntu @32 und nicht die 64bit Version dabei war.

Vegeta

Avatar von Vegeta
23 4. Januar 2011 21:23

@10: Bordi hat sich nicht gelöscht, das Profil ist immer noch abrufbar.

kutteldaddeldu

24 4. Januar 2011 22:22

@23: Stimmt, er ist erfreulicherweise (wieder) da!

Das_Wort

25 7. Januar 2011 03:17

September - erster Satz

Fehlt da nicht ein vor von vorstellen?

Dimanche

Ikhayateam

26 8. Januar 2011 16:31

@25: Done